Kloster Chiajna, Orthodoxe Klosterruinen in Chiajna, Rumänien.
Das Kloster Chiajna ist eine nie vollendete Kirchenruine im neugriechischen Stil im Dorf Chiajna, unmittelbar westlich von Bukarest. Die mächtigen Steinmauern stehen noch aufrecht, während das Innere weitgehend offen und ohne Dach ist.
Der Bau des Klosters begann in den 1770er Jahren auf Initiative der walachischen Adelsfamilie Ştirbei, wurde jedoch nie abgeschlossen, da Erdbeben und politische Umbrüche die Arbeiten immer wieder unterbrachen. Das Gebäude wurde in der Folge nie in Betrieb genommen und verfiel über Generationen hinweg.
Die Ruinen der Klosteranlage werden von Besuchern oft als Ort der Stille und Besinnung wahrgenommen, obwohl das Gebäude nie in Betrieb war. Die sichtbaren Details der Steinmetzarbeit am Mauerwerk zeigen, wie neugriechisch-orthodoxe Formen und westeuropäische Bautechniken in einem einzigen Bauwerk verbunden wurden.
Die Ruine liegt am Rand des Dorfes Chiajna und ist am besten mit einem eigenen Fahrzeug erreichbar, da öffentliche Verkehrsmittel nur eingeschränkt verfügbar sind. Das Gelände ist uneben, daher empfiehlt es sich, festes Schuhwerk zu tragen, und man sollte sich von instabilen Mauerabschnitten fernhalten.
Obwohl das Kloster als Monument unter Denkmalschutz steht, hat es seit Jahrzehnten keine Restaurierungsarbeiten gegeben, und die Natur hat sich das Innere weitgehend zurückerobert. Bäume und Sträucher wachsen heute mitten in den Mauerresten, was der Ruine ein fast waldartiges Erscheinungsbild verleiht.
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