Dimitrie Gusti National Village Museum, Ethnographisches Freilichtmuseum in Bukarest, Rumänien
Das Dimitrie-Gusti-Nationalmuseum ist ein Freilichtmuseum mit über 300 traditionellen Gebäuden aus verschiedenen Landesteilen Rumäniens. Die Sammlung umfasst Bauernhöfe, Wohnhäuser, Kirchen und Handwerksbetriebe, die in ihre ursprüngliche Anordnung versetzt wurden.
Das Museum wurde 1936 von dem Soziologen Dimitrie Gusti gegründet, um ländliche Bauweisen und Lebensformen zu dokumentieren und zu bewahren. Die Gebäude stammen größtenteils aus dem 17. bis frühen 20. Jahrhundert und zeigen die Entwicklung des Landlebens in Rumänien.
Die ausgestellten Häuser zeigen Handwerkstechniken und Wohnweisen, die sich je nach Region unterscheiden, von Handwebstühlen bis zu Kücheneinrichtungen. Man kann sehen, wie Menschen in verschiedenen Gegenden Rumäniens gelebt und gearbeitet haben.
Das Museum liegt an der Kiseleff-Straße und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen; man sollte festes Schuhwerk tragen und Zeit für das Erkunden der Wege zwischen den Gebäuden einplanen. Die beste Zeit zum Besuch ist an kühleren Tagen, da man viel zu Fuß unterwegs ist.
Eine vollständig aus Holz gebaute Kirche aus der Region Maramures steht im Museum und zeigt originale Gemälde sowie religiöse Gegenstände aus dem 18. Jahrhundert. Diese Kirche ist ein seltenes Beispiel für die Handwerkstechniken und den künstlerischen Stil dieser Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.