Nationalpark Domogled-Valea Cernei, Nationalpark im Kreis Caraș-Severin, Rumänien.
Der Nationalpark Domogled-Valea Cernei umfasst 61.211 ha im Einzugsgebiet des Flusses Cerna und reicht über die Cerna- und Godeanu-Berge am rechten Ufer sowie die Vâlcan- und Mehedinți-Berge am linken Ufer. Das Gelände weist Kalkfelsen, Schluchten, Dolinen, Höhlen, Wasserfälle sowie Buchen- und Fichtenwälder auf. Zehn Schutzgebiete liegen in ihm, darunter Domogled, Coronini-Bedina und Ciucevele Cernei.
Das Schutzgebiet wurde 2000 zum Nationalpark erklärt, nachdem Naturschutzmaßnahmen in den 1990er Jahren begannen. Diese Unterschutzstellung zielt darauf ab, die geologisch interessanten Formationen und die Wasserquellen der Region langfristig zu erhalten.
Der Name des Parks verbindet Domogled, einen Gipfel im Cerna-Gebirge, mit dem Cerna-Tal, dem Flusslauf von der Quelle bis zur Mündung in die Belareca. Innerhalb seiner Grenzen liegen zehn Naturschutzgebiete, darunter Domogled, Coronini-Bedina, Iauna-Craiova und Piatra Cloșanilor. Das Schutzgebiet der Bârzoni-Höhle umfasst nur 0,10 ha.
Der Park ist über die DN 66A erreichbar, die die Kreise Hunedoara und Caraș-Severin durch das Schutzgebiet verbinden soll. Băile Herculane auf dem Parkgebiet dient als Basis für Unterkunft und Versorgung. Im Juli 2009 protestierten Umweltschützer gegen die Wiederaufnahme der Arbeiten an einem 19 km langen Straßenabschnitt durch den Park, da sie Risiken für ein nahezu unberührtes Ökosystem befürchteten.
Im Park entstehen durch spezifische Verwitterungsprozesse im Kalkstein kreisförmige Hochebenen, die Crovuri genannt werden. Diese geologischen Gebilde prägen das Landschaftsbild des Parks an mehreren Stellen und zeigen die Kraft der natürlichen Erosion.
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