Păpușa Peak, Berggipfel im Retezat-Gebirge, Rumänien
Păpușa Peak erhebt sich auf 2.508 Metern und ist der zweithöchste Berg in der Retezat-Kette der Südkarpaten. Der Gipfel wird von alpinen Wiesen umgeben und bietet Ausblicke auf benachbarte Gipfel und Täler der Bergregion.
Der Berg liegt im Retezat-Nationalpark, Rumäniens erstem geschützten Naturgebiet, das Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Diese Ausweisung war ein wichtiger Schritt für die Naturschutzbestrebungen des Landes und ermöglichte die langfristige Bewahrung dieser Berglandschaft.
In den Alpenwiesen rund um den Gipfel können Besucher Hirten beobachten, die ihre Herden während der wärmeren Monate auf die hohen Weiden treiben. Diese Praxis ist seit Jahrhunderten Teil des Lebens in dieser Region und prägt das Landschaftsbild bis heute.
Mehrere markierte Wanderwege führen zum Gipfel, wobei die beste Route vom Bucura-See beginnt und gut ausgeschildert ist. Die Wege sind während der wärmeren Monate zugänglich, werden jedoch durch Schnee und Eis in der kalten Jahreszeit schwierig zu begehen.
Der Gipfel steht unmittelbar neben dem Peleaga-Gipfel, zwischen denen nur ein Meter Höhenunterschied liegt, was eine seltene geologische Formation darstellt. Diese enge Nachbarschaft zweier ähnlich hoher Gipfel macht die Stelle zu einem interessanten Studienobjekt für Geowissenschaftler.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.