Zitadelle Mălăiești, Mittelalterliche Zitadelle im Kreis Hunedoara, Rumänien.
Die Mălăiești Festung ist eine mittelalterliche Verteidigungsanlage mit einem runden Steinwall, vier polygonalen Türmen und einem zentralen Bergfried. Die gesamte Struktur erstreckt sich über sechs Ebenen und wurde strategisch zur Kontrolle der umliegenden Region errichtet.
Die Festung wurde in den frühen 1300er Jahren von der Familie Sărăcin errichtet, die zu den einflussreichsten Adelsfamilien der Hațeg-Region gehörte. Diese Befestigung war ein wichtiger Kontrollpunkt in einer Periode verstärkter defensiver Baumaßnahmen in der Region Siebenbürgen.
Die Festung beherbergt eine Sammlung mittelalterlicher Artefakte einschließlich Waffen, Schilden, Rüstungen und dem historischen Wappen der Familie Corvin.
Man erreicht die Festung von Ohaba de Sub Piatră oder Sălașu de Sus aus über einen gepflasterten Weg, der zum Hauptkomplex führt. Der Aufstieg zur Anlage ist mäßig anspruchsvoll, sodass gutes Schuhwerk und angemessene Zeit für die Erkundung empfohlen werden.
Der zentrale Bergfried war ursprünglich nur durch eine Seilleiter an der Westseite erreichbar, was eine zusätzliche Schutzschicht während Angriffen bot. Diese ungewöhnliche Konstruktion zeigt die durchdachten Verteidigungsstrategien der mittelalterlichen Erbauer.
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