Bela Crkva, Kleinstadt in Serbien
Bela Crkva ist eine kleine Stadt im Südosten des Banats, umgeben von sieben künstlichen Seen, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts das Landschaftsbild prägen. Die Stadt liegt in der Nähe der Flüsse Donau, Karaš und Nera und wird oft als "Stadt der Seen" bezeichnet, da diese ruhigen Gewässer das Zentrum durchziehen.
Die Seen entstanden ab 1904, als Kies für die Industrie abgebaut wurde und sich Wasserflächen bildeten, die heute das Stadtbild bestimmen. Der Standort "Tri Krsta" wurde 1797 mit drei Holzkreuzen gegründet und ist ein historischer Wallfahrtsort mit religiöser Bedeutung, der später mehrfach erneuert wurde.
Bela Crkva trägt den Namen "Weiße Kirche" und spiegelt die religiöse Vielfalt wider, die das Stadtbild prägt. Die verschiedenen Kirchen im Zentrum, darunter die Kirche des heiligen Johannes von 1932, zeigen die Spuren unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften, die hier über Jahrhunderte zusammengelebt haben.
Die Seen liegen dicht beim Stadtzentrum und sind zu Fuß leicht erreichbar, was Besucher schnell vom Einkaufen zu den Wasserflächen bringt. Der Aufstieg zu Tri Krsta erfordert etwa 300 Stufen, die beste Zeit ist früh morgens oder am späten Nachmittag, um die Wärme zu vermeiden.
Die Seen werden oft als "Perlenkette des Banats" bezeichnet und sind tatsächlich künstlich entstanden, aber diese industrielle Vergangenheit ist völlig aus dem Bewusstsein verschwunden. Heute beherbergen sie reiches Fischvorkommen und sind ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel zwischen Europa und Asien.
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