Newabucht, Östliche Bucht im Finnischen Meerbusen, Russland
Die Newa-Bucht ist eine östliche Bucht des Finnischen Meerbusens bei Sankt Petersburg und erstreckt sich über etwa 329 Quadratkilometer zwischen der Insel Kotlin und der Newa-Flussmündung. Das Gewässer hat einen niedrigen Salzgehalt von etwa sechs Promille, was seine Eigenschaften und das Ökosystem prägt.
Die Bucht wurde als strategischer Ort für Marine-Aktivitäten entwickelt und diente lange Zeit als wichtiges Trainingsgelände der russischen Marine. Ein großer Damm von etwa 25 Kilometern Länge wurde später gebaut, um das Gewässer vom Meer zu trennen und ein kontrolliertes Wassersystem zu schaffen.
Die örtliche Bevölkerung nennt diese Bucht nach Jean Baptiste de Traversay, einem französischen Offizier, der die Gewässer für Marineübungen nutzte. Der Name spiegelt die historische Verbindung zur Marine und dem Stadtleben wider.
Das Wasser gefriert aufgrund des geringen Salzgehalts typischerweise drei bis fünf Monate pro Jahr. Besucher sollten diese saisonalen Veränderungen berücksichtigen, wenn sie die Bucht während der kältesten Monate erkunden möchten.
Das gesamte Ufer unterliegt der Verwaltung Sankt Petersburgs und gehört vollständig zur Stadt, nicht zur angrenzenden Leningrad-Region. Diese ungewöhnliche Grenzziehung macht die Bucht zu einem integralen Teil des städtischen Territoriums.
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