Zoo, Zoo in Sankt Petersburg, Russland
Der Leningrader Zoo liegt im Alexandrowski-Park und beherbergt in seinen Anlagen über 600 Arten, darunter Säugetiere, Vögel, Fische und Wirbellose. Die Gehege verteilen sich auf mehrere thematische Häuser wie das Raubtierhaus, das Affenhaus und das Exotarium, die jeweils spezialisierte Lebensräume bieten.
Sofia und Julius Gerhardt gründeten die Einrichtung 1865 als privaten zoologischen Garten für die Stadt. Während der Belagerung zwischen 1941 und 1944 blieb das Personal vor Ort und schützte die überlebenden Tiere trotz extremer Bedingungen.
Der Name stammt aus der sowjetischen Periode und blieb nach 1991 erhalten, während die Stadt selbst wieder Sankt Petersburg heißt. Besucher sehen heute russische Beschriftungen neben lateinischen Namen an den Gehegen, eine Praxis die das wissenschaftliche Erbe mit lokalen Traditionen verbindet.
Die Anlage öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr und die Gehege liegen relativ nah beieinander, sodass ein Rundgang ohne große Anstrengung möglich ist. Wege führen durch schattige Abschnitte im Park, was an warmen Tagen angenehm ist.
Ein separater Bereich für Kinder erlaubt direkten Kontakt mit Nutztieren, darunter Kameruner Zwergziegen und andere zahme Arten. Diese Zone richtet sich an jüngere Besucher, die Tiere aus nächster Nähe kennenlernen möchten.
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