Ust-Ilimsker Stausee, Stausee in Russland
Der Ust-Ilimsk-Stausee ist ein künstlicher See auf dem Fluss Angara in der Oblast Irkutsk, der sich über eine Länge von rund 300 km durch dichte Wälder und felsiges Gelände zieht. Er wird durch das nahegelegene Wasserkraftwerk reguliert und dient als Wasserweg für den Holztransport.
Der Stausee wurde zwischen 1974 und 1977 geflutet, als das Wasserkraftwerk Ust-Ilimsk fertiggestellt wurde. Für seine Anlage mussten mehrere Dörfer und landwirtschaftliche Flächen aufgegeben und umgesiedelt werden.
Das Wasserbecken ist für die lokale Bevölkerung ein wichtiger Ort für tägliche Aktivitäten wie Fischerei und Holztransport. Die umliegenden Siedlungen sind klein und konzentrieren sich auf Forstwirtschaft, wobei die Menschen das Wasser und die Wälder als wesentliche Ressourcen für ihren Lebensunterhalt nutzen.
Der Stausee ist am besten per Boot erreichbar, und die Schifffahrt findet hauptsächlich in den wärmeren Monaten statt. Das Wasser bleibt auch im Sommer sehr kalt, weshalb direkter Kontakt mit Vorsicht genossen werden sollte.
Unter der Wasseroberfläche befinden sich Überreste von Wäldern, die beim Fluten des Stausees versunken sind, und stellenweise ragen noch heute Baumstümpfe aus dem Wasser. Bei ruhigem Wetter sind diese Strukturen von einem Boot aus gut sichtbar.
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