Cholat Sjachl, Berggipfel in der nördlichen Uralregion, Russland.
Kholat Syakhl ist ein Bergipfel in der nördlichen Uralsgebirgsregion mit einer Höhe von 1.097 Metern über dem Meeresspiegel. Der Berg kennzeichnet die fünfthöchste Erhebung im Troitsko-Pechorsky-Distrikt und zeigt steile östliche Abhänge mit felsiger Struktur.
Im Februar 1959 errichteten neun sowjetische Wanderer des Ural-Polytechnischen Instituts ihr letztes Lager an den östlichen Hängen des Berges. Dieses Ereignis ist mit einem historischen Unglück verbunden, das die Region in der Öffentlichkeit bekannt machte.
Der Name des Berges stammt aus der Sprache der Mansi und bezieht sich auf Stille und Abwesenheit von Leben. Besucher können diese Verbindung zur indigenen Kultur der Region in der Landschaft selbst spüren.
Die Lage erfordert umfassende Vorbereitung wegen der Abgelegenheit und der extremen Wetterbedingungen, die in den nördlichen Uralen typisch sind. Besucher sollten mit schwierigem Gelände, Kälte und der Möglichkeit plötzlicher Wetterwechsel rechnen.
Der Berg hat eine Dominanz von 234 Metern und ist vom nächstgelegenen höheren Gipfel etwa 13 Kilometer entfernt. Diese Isolation macht den Gipfel zu einem bemerkenswerten Orientierungspunkt in der sonst flacheren Umgebung.
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