Alexander Palace, Kaiserliches Osterei in der Kreml-Rüstkammer, Russland.
Das Alexander-Palast-Ei ist ein Fabergé-Werk aus Nephrit mit fünf winzigen Porträts der Zarenkinder auf seiner Oberfläche, die in Aquarellmalerei ausgeführt sind. Im Inneren verbirgt sich eine herausnehmbare Miniaturreplik des tatsächlichen Palastes aus getöntem Gold und Email, die auf einem fünfbeinigen Goldtisch ruht.
Das Ei wurde 1908 von Henrik Wigström für Zar Nikolaus II. hergestellt und zu Ostern seiner Ehefrau Alexandra Fedorovna geschenkt. Nach der Russischen Revolution blieb es in einem der wenigen Eier, die nicht verkauft oder ins Ausland verloren wurden.
Das Ei zeigt die Namen und Geburtsdaten der fünf Zarenkinder, die in einer intimen Weise auf der Oberfläche angebracht sind. Diese persönlichen Details machen das Objekt zu einem privaten Geschenk, das die enge Familienbindung des Zarenpaares widerspiegelt.
Das Ei befindet sich in der Rüstkammer des Kremls und kann als Teil der Sammlung von Fabergé-Eiern besichtigt werden. Besucher sollten beachten, dass das Innenleben zart ist und aus sicherer Entfernung bewundert werden muss.
Dieses Werk blieb bis 1916 in Alexandra Fedorownas privatem Ankleidezimmer, dem Mauve Sitting Room, wo es täglich gesehen werden konnte. Seine Geschichte der Bewahrung während der Revolutionären Wirren unterscheidet es von den meisten anderen kaiserlichen Eiern, die zerstreut wurden.
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