Грайвороново, Wohnbezirk im Südosten von Moskau, Russland.
Graivoronovo ist ein Wohnviertel im Südosten Moskaus, das sich entlang der Graivoronovskaya-Straße mit Wohnkomplexen und Industriezonen erstreckt. Die Siedlung liegt in der Nähe der Station Novoproletarskaya und kombiniert unterschiedliche Nutzungsarten nebeneinander.
Das Gebiet war ursprünglich ein Dorf, das 1543 zum Kloster Simonov gehörte. Es wurde 1935 als Teil Moskaus eingegliedert und entwickelte sich dann zu einem modernen Wohngebiet.
Der Name des Viertels könnte vom Nachnamen Graivoronov aus dem 16. Jahrhundert stammen oder von einem südlichen russischen Dialektwort für Rabe. Die Bezeichnung prägt bis heute die Identität des Ortes und verbindet ihn mit seiner ländlichen Vergangenheit.
Das Viertel wird von zwei U-Bahn-Stationen bedient: Tekstilshchiki etwa 800 Meter südöstlich und Stakhanovskaya nordöstlich, mit mehreren Buslinien im Gebiet. Die Gegend ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden und ermöglicht leichte Erreichbarkeit.
Das Viertel beherbergt zwei nummerierte Wohnquartiere, die neben der Industriezone 56 liegen, die schrittweise in Wohnentwicklung umgewandelt wird. Diese Transformation zeigt, wie sich der Stadtrand von Moskau im Laufe der Zeit verändert.
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