Яли-Бахча, Kulturerbestätte in Alushta, Krim.
Yali-Bahcha ist ein dreistöckiges Gebäude in der Lenin-Straße 2 in Alushta, bis Ende der 1940er Jahre das höchste der Stadt. Ab 1913 erbaut, hatte es 16 Läden im Erdgeschoss und 96 Zimmer darüber, jedes mit einem Balkon zu Bergen und Meer. Eine mit Fabrikschindeln gedeckte Kuppel krönt das Dach.
Die Stadt kaufte den Garten Ely-Bachtscha im Juni 1913 für 129.000 Rubel und begann 1913 ein dreistöckiges Hotel, das bis Ende der 1940er Jahre höchste Gebäude Aluschtas. Schon 1914 beherbergte der unfertige Bau ein Lazarett für Soldaten; ab 1915 mietete ihn der Städtebund für 15.000 Rubel jährlich. Nach 1917 diente er als Gymnasium, Sitz des Aluschtaer Sowjets, erstes Museum der Stadt und Ort literarischer Abende. Am 20. Februar 1990 wurde er vom Krimer Gebietsexekutivkomitee als Architekturdenkmal eingetragen.
Der Name Jali-Bachtscha stammt aus türkischen Wörtern und bedeutet „Garten am Meer“; so hieß der Obstgarten, der 1913 mit dem Grundstück gekauft wurde, an dessen Tor ein Schild „Eldorado“ angebracht war. Ab dem 10. Juni 1914 spielte dort die Kapelle des 52. Wilnaer Infanterieregiments. Nach 1917 beherbergte das Gebäude Aluschta s erstes Museum und die Bibliothek, und Iwan Schmeljows „Der unversiegbare Kelch“ wurde hier erstmals vorgetragen.
Das Gebäude steht in der Leninstraße 2 auf ebenem Gelände im Zentrum von Aluschta, nicht an einem Hang. Es ist ein lokales Architekturdenkmal, das am 20. Februar 1990 vom Exekutivkomitee der Oblast Krim eingetragen wurde. Der Umbau der 1950er Jahre fügte Säulen, offene Balkone und meerseitige Veranden für die Klimatherapie hinzu.
Die Kuppel des Gebäudes wurde vom Unternehmer Ya. M. Chumachenko mit werksgefertigten Schindeln gedeckt, während der Parkettboden in Zimmern und Fluren vom Zimmermann L. F. Kharitonov verlegt wurde. Die Heizung folgte dem System von Professor S. D. Lukashevich, der auch das des Massandra-Palastes schuf, und die Öfen hielten die Wärme 36 Stunden lang.
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