Ტაგანროგის ისტორიულ-მხარეთმცოდნეობითი მუზეუმი, Historisches Museum in Taganrog, Russland.
Das Heimatkundemuseum von Taganrog befindet sich im Alferaki-Palast, einem 1848 nach Plänen des Architekten Andrei Stakenschneider erbauten Gebäude. Seine 15 Säle beherbergen Sammlungen zu Archäologie, Metall, Waffen, Keramik, Glas, Textilien, Malerei, Skulptur und Numismatik, darunter ein vergoldeter Bronze-Buddha aus Japan, China und Indien.
Das Museum entstand Ende des 19. Jahrhunderts auf Initiative Anton Tschechows. Auf seine Bitte sandte die Kaiserliche Kunstakademie 1902 acht Gemälde russischer Künstler, darunter Werke von Fedders, Wassilkowski und Schtemberg; Tschechow schenkte zudem eigene Gegenstände und ein Porträt Leo Tolstois mit Faksimile. 1927 zog das Museum in den Alferaki-Palast, der 1848 nach einem Entwurf von Andrei Stackenschneider erbaut wurde.
Der Name des Museums verweist auf die Erforschung der Ortsgeschichte; es sitzt im Alferaki-Palast von 1848, der lange das kulturelle Leben der Stadt prägte. In seinen Sälen fanden Konzerte und Zusammenkünfte statt; Anton Tschechow besuchte hier ein Konzert mit dem Komponisten Sergei Tanejew und dem Geiger Leopold Auer, Pjotr Tschaikowski kam in den Klub. Tschechow verlegte Szenen von „Ionytsch“, „Die Maske“ und „Mein Leben“ in den Palast und seinen Garten.
Das Museum liegt im Alferaki-Palast in der Frunse-Straße 41; seine 15 Säle verteilen sich auf zwei Etagen, sodass man Zeit einplanen sollte, um von der Archäologie über die Metall- zur Ethnografie-Sammlung zu gehen. Das Gebäude wurde 1989–1996 restauriert, die heutige Ausstellung 1995–1996 eingerichtet. Suchen Sie den Korridorflügel, der für die Söhne Alferakis und ihre Erzieher gebaut wurde.
Das größte Stück der Orient-Sammlung des Museums ist ein vergoldeter Bronze-Buddha im Lotossitz auf einem Lotosthron. Ein großer Teil dieser Sammlung stammt von General P. K. Rennenkampff, der in Taganrog unter dem Namen F. Smokovnikov lebte und 1918 erschossen wurde.
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