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Was es rund um das türkische Schwarze Meer zu entdecken gibt: 33 Orte zwischen Klöstern und Bergen

Von Stephane Renard

Kloster Sumela

Von byzantinischen Klöstern bis zu mittelalterlichen Festungen bietet das türkische Schwarze Meer eine Reise durch die Landschaften und Kulturen Nordanatoliens.

Die Nordküste der Türkei bietet weit mehr als nur ein Badeziel. Zwischen dem Schwarzen Meer und dem Pontischen Gebirge findet man byzantinische Klöster, die an Klippen hängen, von Wäldern umgebene Bergseen und traditionelle Dörfer auf den Hochplateaus, die Yayla genannt werden. Mittelalterliche Festungen thronen über den Tälern, während osmanische Städte wie Amasya und Safranbolu ihre alten Häuser und Basare bewahrt haben. Diese Region lädt dazu ein, zwischen verschiedenen Zeiten und Welten zu wandern, die nur wenige Stunden voneinander entfernt liegen. Die 33 Stätten dieser Sammlung erzählen die Geschichte der Menschen, die hier gelebt haben. Das Sümela-Kloster ragt aus einer Klippe des Pontischen Gebirges wie ein Glaubensakt in Stein. In der Nähe spiegelt Uzungöl die umliegenden Gipfel, während die Yaylas von Pokut und Gito Blicke auf Wolkenmeere bieten. Entlang der Küste haben Sinop und Amasra ihren alten Hafencharakter mit noch stehenden Befestigungen bewahrt. Weiter im Landesinneren fließt das Fırtına-Tal geräuschvoll zwischen waldbedeckten Bergen, während der Kızılırmak ruhig zum Meer fließt und Zugvögel ernährt. Jeder Ort erzählt von einem Alltag, der weitergeht. Man findet Holzhütten auf den Höhen, Teeplantagen, die die Hänge hinabsteigen, und Steinreihenhäuser entlang der Flüsse. Die Küstenstraßen schlängeln sich zwischen kleinen Buchten und Fischerdörfern. Die Gletscherseen im Nationalpark der Kaçkar-Berge zeugen von der Kraft der Natur, während die Felsengräber der Könige von Pontos, in die Klippen von Amasya gehauen, an vergessene Königreiche erinnern. Es ist eine Region, in der jede Kurve eine neue Geschichte offenbart.

In diesem Artikel

33 Orte zu entdecken — Verpassen Sie nicht den letzten!

Uzungöl
Uzungöl

Trabzon, Türkei

Uzungöl ist ein Bergsee in der Nähe von Trabzon, eingebettet zwischen bewaldeten Hängen und hohen Gipfeln. Das Wasser des Sees spiegelt die umliegenden Berge wider, was diesen Ort zu einem der bekanntesten Bilder der türkischen Schwarzmeerküste gemacht hat. Rund um den See reihen sich kleine Holzhäuser und Teestuben, und das Leben folgt einem ruhigen, ländlichen Rhythmus.

Hagia Sophia, Trabzon
Hagia Sophia, Trabzon

Trabzon, Türkei

Die Hagia Sophia von Trabzon ist eine byzantinische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die auf einem Hügel am Rand der Stadt steht, mit Blick auf das Schwarze Meer. Sie wurde zur Zeit des Kaiserreichs von Trapezunt erbaut und zeigt Fresken, die die Wände und Gewölbe bedecken. Das Gebäude diente nacheinander als Kirche, Moschee und Museum, bevor es wieder zur Moschee wurde. Die Skulpturen an den Portalen und die erhaltenen Malereien im Inneren geben einen klaren Eindruck von der Kunst dieser vergessenen Region.

Boztepe hill, Trabzon
Boztepe hill, Trabzon

Trabzon, Türkei

Boztepe ist eine Anhöhe am Rand von Trabzon, von der aus man die Stadt und das Schwarze Meer überblicken kann. Man geht dorthin, um in der Ruhe der Bäume zu sitzen, einen Tee zu trinken und das Treiben der Stadt von oben zu beobachten. Die Aussicht reicht weit über die Dächer und den Hafen bis zum Horizont über dem Wasser, besonders am frühen Abend, wenn das Licht sich verändert.

Hıdırnebi Yaylası
Hıdırnebi Yaylası

Trabzon, Türkei

Das Plateau de Hıdırnebi liegt oberhalb von Trabzon und gehört zu den Hochebenen, die man in der Schwarzmeerregion als Yayla bezeichnet. Im Sommer zieht es Familien an, die in einfachen Holzchalets wohnen und ihre Herden auf die Weiden treiben. Die Luft ist kühl, der Himmel oft bedeckt, und dichte Nebelschwaden ziehen über die Hügel. Die Landschaft wirkt rau und unberührt, mit weiten Weideflächen und vereinzelten Bäumen.

Ayder
Ayder

Rize, Türkei

Das Plateau von Ayder liegt hoch in den Kaçkar-Bergen, in der Nähe von Rize. Es ist ein weitläufiges Hochplateau, das von dichten Wäldern, Wasserfällen und grünen Hängen umgeben ist. Im Sommer kommen Familien hierher, um der Hitze der Küste zu entfliehen. Holzhäuser und kleine Teehäuser säumen die Wege. Das Wasser der Bäche ist kalt und laut.

Zilkale
Zilkale

Rize, Türkei

Zilkale ist eine mittelalterliche Festung, die auf einem Felsvorsprung über dem Fırtına-Tal thront. Die Burg steht am Ende einer kurvenreichen Straße durch dichte Wälder. Von ihren Mauern aus sieht man das enge Tal, den Fluss tief unten und die bewaldeten Hänge ringsum. Die Steine sind alt und verwittert, und Gras wächst zwischen den Rissen. Es ist ein stiller Ort, der einen weiten Blick über eine der grünsten Landschaften der Schwarzmeerküste bietet.

Pokut Yaylası
Pokut Yaylası

Rize, Türkei

Das Plateau de Pokut liegt in den Bergen oberhalb von Rize und ist ein traditionelles Hochweidegebiet, das auf Türkisch Yayla heißt. Holzhütten stehen auf den Hängen, und wenn die Wolken tief liegen, schaut man von oben auf ein weißes Meer. Das Gras ist im Sommer grün, die Luft frisch, und das Leben hier folgt noch immer dem Rhythmus der Jahreszeiten.

Gito Yaylası
Gito Yaylası

Rize, Türkei

Das Plateau von Gito liegt auf großer Höhe über der Provinz Rize und gehört zu den Hochalmen, die die Menschen hier seit Jahrhunderten im Sommer aufsuchen. Holzhütten verteilen sich auf den Weiden, und das Vieh zieht durch das hohe Gras. Von hier oben sieht man die Wolken tief unter sich, und die Kaçkar-Gipfel ragen in alle Richtungen. Es ist ein Ort, an dem das Alltagsleben der yayla noch wirklich gelebt wird.

Çamlıhemşin
Çamlıhemşin

Rize, Türkei

Das Dorf Çamlıhemşin liegt im Nordosten der Türkei, am Fuß der Kaçkar-Berge, eingebettet zwischen Teeplantagen und dichten Wäldern. Es ist der Ausgangspunkt für Wanderungen in die Hochtäler und zu den yayla, den traditionellen Sommerweiden, die sich über die Berge verteilen. Im Dorf fließt ein Fluss durch eine enge Schlucht, und alte Steinbrücken überspannen das Wasser. Das Leben hier folgt einem ruhigen Rhythmus, geprägt von der Ernte des Tees und dem Wechsel der Jahreszeiten in den Bergen.

Kaçkar Mountains National Park
Kaçkar Mountains National Park

Rize / Artvin, Türkei

Der Kaçkar-Gebirgspark liegt zwischen den Provinzen Rize und Artvin und bietet eine der wildesten Berglandschaften der türkischen Schwarzmeerküste. Hoch gelegene Gletscherseen spiegeln die Felsgipfel wider, während schmale Pfade durch Wälder und Hochweiden führen, die als Yayla bekannt sind. Im Sommer ziehen Hirten mit ihren Herden auf die Hochflächen, und das Leben auf den Bergdörfern folgt einem alten Rhythmus. Wer hier wandert, trifft auf Blumenwiesen, Nebelfelder und eine Stille, die man in der Küstenregion selten findet.

Borçka Karagöl Nature Park
Borçka Karagöl Nature Park

Borçka, Türkei

Der Karagöl-See bei Borçka liegt in einem tiefen Bergtal in der Provinz Artvin und ist von einem dichten Laubwald umgeben. Im Herbst färben sich die Bäume rund um das Wasser in Gelb, Orange und Rot, was dem See ein warmes und ruhiges Aussehen verleiht. Das Wasser ist dunkel und spiegelt die Baumkronen wider. Ein schmaler Pfad führt am Ufer entlang und lädt zu einem kurzen Spaziergang ein. Der See liegt nicht weit von der Schwarzmeerküste entfernt, wirkt aber wie eine andere Welt.

Karagöl Sahara National Park
Karagöl Sahara National Park

Şavşat, Türkei

Şavşat und der Karagöl-Sahara-Park liegen im Nordosten der Türkei, nahe der georgischen Grenze. Die Gegend ist von dichten Wäldern, Bergseen und hochgelegenen Dörfern geprägt. Der Karagöl-See liegt in einem Talkessel umgeben von Bäumen, die sich im Herbst leuchtend färben. Die Straßen führen durch enge Täler, vorbei an alten Holzhäusern und kleinen Feldern. Es ist eine stille Ecke der Türkei, die nur wenige Reisende kennen.

Camili
Camili

Artvin, Türkei

Das Macahel-Tal liegt im Nordosten der Türkei, direkt an der Grenze zu Georgien, eingebettet zwischen dichten Wäldern und hohen Bergen. Die Dörfer hier sind aus Stein und Holz gebaut, und das Leben folgt einem alten Rhythmus. Imkerei ist seit Generationen ein zentraler Teil des Alltags, und der lokale Honig ist weit über die Region hinaus bekannt. Wer hier durchläuft, begegnet kleinen Höfen, blumenreichen Wiesen und einem Tal, das sich von der modernen Welt ferngehalten hat.

Giresun-Insel
Giresun-Insel

Giresun, Türkei

Die Insel Giresun liegt wenige Hundert Meter vor der Küstenstadt Giresun im Schwarzen Meer. Sie ist mit Legenden verbunden, die bis in die Antike zurückreichen: Hier sollen die Amazonen gelebt und die Argonauten angelegt haben. Auf der Insel sind noch Überreste einer byzantinischen Kirche zu sehen. Heute ist sie ein ruhiger Ort, den man mit dem Boot erreicht.

Giresun Kalesi
Giresun Kalesi

Giresun, Türkei

Die Burg von Giresun thront auf einem Felsen über der Stadt und dem Schwarzen Meer. Von ihren Mauern aus sieht man die Küstenlinie, die alten Häuser der Stadt und die Fischerboote unten im Hafen. Die Festung ist seit der Antike bewohnt und trägt Spuren verschiedener Völker, die hier nacheinander gelebt haben. Heute kann man zwischen den alten Steinen spazieren und die Aussicht auf das Meer genießen.

Boztepe Teleferik Istasyonu
Boztepe Teleferik Istasyonu

Ordu, Türkei

Der Aussichtspunkt Boztepe liegt oberhalb der Stadt Ordu und ist mit einer Seilbahn erreichbar. Von oben sieht man die Dächer der Stadt, den Hafen und die weite Fläche des Schwarzen Meeres. Der Blick reicht bei klarem Wetter weit über die Küstenlinie hinaus. Es ist ein Ort, den die Einheimischen gerne am Abend aufsuchen, um den Sonnenuntergang zu beobachten.

Yason Burnu
Yason Burnu

Ordu, Türkei

Das Kap Jason ist eine Halbinsel, die in das Schwarze Meer hinausragt und zur Stadt Ordu gehört. Ihr Name verweist auf die antike Legende der Argonauten, die Jason auf der Suche nach dem Goldenen Vlies auf diesen Küsten geführt haben soll. Auf der Halbinsel steht eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert, die noch heute von der griechischen Vergangenheit dieser Küste zeugt. Von der Spitze aus blickt man auf das offene Meer und die Küstenlinie, die sich in beide Richtungen erstreckt.

Perşembe Yaylası
Perşembe Yaylası

Perşembe, Türkei

Perşembe und seine Küstenstraße liegen in der Provinz Ordu am Schwarzen Meer. Die Straße schlängelt sich zwischen kleinen Buchten und Felsklippen entlang, vorbei an Fischerdörfern, die ihren Alltag nach dem Rhythmus des Meeres ausrichten. Die Hänge fallen steil zum Wasser hin ab, und von der Straße aus sieht man Boote, Netze und alte Steinhäuser. Diese Küste ist wenig befahren und gibt einen ehrlichen Eindruck vom Leben am türkischen Schwarzen Meer.

Bandırma Gemi-Müze ve Millî Mücadele Açık Hava Müzesi
Bandırma Gemi-Müze ve Millî Mücadele Açık Hava Müzesi

Samsun, Türkei

Die Bandırma-Fähre ist ein symbolisches Schiff in der modernen türkischen Geschichte. An Bord dieses Schiffes landete Mustafa Kemal Atatürk im Mai 1919 in Samsun, ein Ereignis, das den Beginn des türkischen Unabhängigkeitskrieges markierte. Das heutige Museum zeigt eine Nachbildung des Schiffes und erinnert an jene Tage, die das Schicksal der Türkei verändert haben. Ein Besuch hier gibt einen konkreten Eindruck von diesem historischen Moment.

Kızılırmak Delta Bird Sanctuary
Kızılırmak Delta Bird Sanctuary

Samsun, Türkei

Das Kızılırmak-Delta liegt östlich von Samsun, wo der längste Fluss der Türkei in das Schwarze Meer mündet. Das Wasser breitet sich in ein weitläufiges Feuchtgebiet aus Lagunen, Schilfgürteln und flachen Seen aus. Viele Zugvögel rasten hier auf ihrem Weg zwischen Europa, Asien und Afrika, was das Gebiet zu einem der bedeutendsten Vogelbeobachtungsgebiete der türkischen Schwarzmeerküste macht. Man kann am Rand des Wassers entlanggehen und beobachten, wie Reiher, Enten und andere Wasservögel in den Schilffeldern leben. Die Landschaft ist offen und weit, das Licht am Morgen besonders schön, wenn der Fluss still und glänzend daliegt.

Amasya Castle
Amasya Castle

Amasya, Türkei

Amasya liegt in einem engen Tal, durch das der Fluss Yeşilırmak fließt. Auf beiden Seiten erheben sich steile Felsen, in die vor mehr als 2000 Jahren die Grabkammern der pontischen Könige gehauen wurden. Am Ufer stehen osmanische Holzhäuser mit überstehenden Obergeschossen, viele davon restauriert und in warmen Farben gestrichen. Die Stadt war einst ein wichtiges Zentrum des Osmanischen Reiches und beherbergt Medresen, Moscheen und alte Karawansereien. Heute schlendern die Besucher entlang des Flusses, während die Felsgräber auch nachts beleuchtet werden und sich im Wasser spiegeln.

Tombs of the Kings of Pontus
Tombs of the Kings of Pontus

Amasya, Türkei

Die Felsengräber der Pontos-Könige hängen hoch über der Stadt Amasya in einer steilen Kalksteinwand. Sie wurden vor über 2000 Jahren aus dem Fels gehauen und dienten als letzte Ruhestätte der Könige des Pontos-Reiches. Vom Ufer des Flusses Yeşilırmak aus sieht man sie gut, besonders wenn sie abends beleuchtet werden. Darüber erhebt sich der Berg Harşena mit den Überresten einer alten Burg. Der Aufstieg lohnt sich für den Blick über die Dächer der Stadt und die umliegenden Täler.

Burg Sinop
Burg Sinop

Sinop, Türkei

Sinop liegt auf einer schmalen Halbinsel und ist die nördlichste Stadt der Türkei. Die Stadt war jahrhundertelang ein wichtiger Hafen am Schwarzen Meer, und ihre alten Stadtmauern stehen noch heute. Wer durch die Altstadt geht, findet enge Gassen, Steinhäuser und den alten Hafen, wo Fischerboote anlegen. Das Meer ist hier immer nah.

Sinop Historic Prison
Sinop Historic Prison

Sinop, Türkei

Das Sinop Historische Gefängnis liegt innerhalb der alten Festungsmauern der Stadt und war jahrhundertelang als eines der härtesten Gefängnisse der Türkei bekannt. Heute kann man durch die Zellen gehen, die Mauern berühren und sich vorstellen, wie das Leben hier einst aussah. Der Ort erzählt von Verbannung, Isolation und dem Alltag der Gefangenen, die hier oft lange Jahre verbrachten. Es ist ein ruhiger, nachdenklicher Ort mitten in einer lebhaften Hafenstadt.

Hamsilos Bay
Hamsilos Bay

Sinop, Türkei

Hamsilos Koyu ist eine tief eingeschnittene Bucht nahe Sinop, umgeben von dichten Wäldern, die bis ans Wasser reichen. Die Halbinsel İnceburun liegt am nördlichsten Punkt der Türkei, wo die Klippen direkt auf das Schwarze Meer treffen. Wer hierherkommt, findet schmale Pfade, stille Wasseroberflächen und das Gefühl, am Ende der Welt angekommen zu sein.

Safranbolu City History Museum
Safranbolu City History Museum

Safranbolu, Türkei

Safranbolu ist eine osmanische Stadt in der Provinz Karabük, die ihre alten Kaufmannshäuser, Basare, Hamams und Karawansereien fast unverändert erhalten hat. Die Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen noch so, wie sie damals gebaut wurden, mit Holzrahmen, weißem Verputz und Erkern, die über die engen Gassen ragen. Seit 1994 gehört die Stadt zum UNESCO-Welterbe. Wer durch das Stadtviertel Çarşı schlendert, findet Handwerksbetriebe, Kaffeehäuser und kleine Läden, die das Leben der alten Handelsroute noch spürbar machen.

İncekaya-Aquädukt
İncekaya-Aquädukt

Safranbolu, Türkei

Der Tokatlı-Canyon liegt wenige Kilometer von Safranbolu entfernt und bietet eine andere Art, diese Region zu entdecken. Der Weg führt durch eine bewaldete Schlucht, an deren Ende das Aquädukt von İncekaya auftaucht: ein osmanisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das hoch über dem Tal steht und Wasser in die Stadt leitete. Entlang des Flusses kann man auf einem einfachen Pfad laufen, der von Bäumen beschattet wird und an kleinen Wasserfällen vorbeiführt.

Amasra Büyük Limanı
Amasra Büyük Limanı

Amasra, Türkei

Amasra ist eine kleine Hafenstadt an der Schwarzmeerküste, die zwischen zwei Buchten liegt. Eine mittelalterliche Burg erhebt sich über den Dächern und blickt auf das Meer. Die engen Gassen der Altstadt führen an alten Steingebäuden vorbei, und die Fischer legen ihre Boote direkt unterhalb der Stadtmauern an. Amasra ist einer der ältesten bewohnten Orte an dieser Küste, und man spürt beim Schlendern durch die Straßen, dass das Leben hier schon lange in diesem Rhythmus verläuft.

Güzelcehisar Lav Sütunları
Güzelcehisar Lav Sütunları

Bartın, Türkei

Güzelcehisar liegt am Schwarzen Meer und bietet einen seltenen Anblick: Basaltsäulen, die direkt aus dem Wasser ragen. Diese vulkanischen Felsformationen wurden vor Millionen von Jahren durch erkaltende Lava geformt. Man kann sie vom Ufer aus betrachten und dabei beobachten, wie das Meer die dunklen Säulen umspült. Der Ort ist wenig besucht und vermittelt den Eindruck einer ursprünglichen Küste, weit entfernt von touristischen Routen.

Gideros Bay(Koyu)
Gideros Bay(Koyu)

Kastamonu, Türkei

Die Gideros-Bucht liegt nahe der Küstenstadt Cide und gehört zu den ruhigsten Buchten der türkischen Schwarzmeerküste. Das Wasser ist von Wald umgeben, und die Bucht öffnet sich kaum zum offenen Meer. Fischer bringen hier ihre Boote an, und man hört fast nur das Wasser und die Vögel. Diese Abgeschiedenheit macht die Bucht zu einem Ort, der sich von den belebten Abschnitten der Küste deutlich unterscheidet.

Yedigöller-Nationalpark
Yedigöller-Nationalpark

Bolu, Türkei

Der Yedigöller-Nationalpark liegt in der Provinz Bolu und ist nach seinen sieben kleinen Seen benannt, die inmitten dichter Wälder liegen. Die Bäume, vor allem Buchen, Eichen und Erlen, färben sich im Herbst in warme Rot- und Gelbtöne. Die Seen sind durch kurze Pfade verbunden, auf denen man ruhig von einem zum anderen schlendern kann. Das Wasser spiegelt die Baumkronen wider, und die Stille wird nur durch das Rauschen kleiner Bäche unterbrochen. Es ist ein Ort, der von Einheimischen aus Ankara und Istanbul gerne am Wochenende besucht wird.

Abant Gölü
Abant Gölü

Bolu, Türkei

Der Abant-See liegt in den Wäldern der Provinz Bolu, auf etwa 1300 Metern Höhe. Das ruhige Wasser spiegelt die umliegenden Bäume wider, die im Herbst ihre Farben wechseln. Rund um den See führt ein einfacher Weg, den Familien, Spaziergänger und Ausflügler aus Istanbul gerne nutzen. Die Luft ist frisch, das Tempo langsam. Es ist ein Ort, an dem man die Natur des Schwarzmeergebirges aus der Nähe erleben kann, ohne weit in die Berge vorzudringen.

Kloster Sumela
Kloster Sumela

Trabzon, Türkei

Das Kloster Sümela klebt an einer senkrechten Felswand im Altındere-Tal, auf einer Höhe von etwa 1.200 Metern, und ist das bekannteste byzantinische Kloster der türkischen Schwarzmeerküste. Es wurde im 4. Jahrhundert gegründet und über viele Jahrhunderte von griechisch-orthodoxen Mönchen genutzt. Heute betreten Besucher die Felsen über einen gewundenen Pfad durch den Wald und stehen dann plötzlich vor den bemalten Kapellen und Höften, die direkt in den Stein gehauen wurden. Die Fresken, die die Wände bedecken, zeigen Szenen aus dem Leben Jesu und der Jungfrau Maria.

Wenn Sie im Herbst reisen, sind die Plateaus am Morgen in Nebel gehüllt und die Seen spiegeln wechselnde Farben. Dies ist die beste Jahreszeit, um zu sehen, wie sich die Dörfer an den Wechsel der Jahreszeiten anpassen. Vergessen Sie nicht, vor der Abfahrt den Zustand der Bergstraßen zu prüfen, denn sie können schnell rutschig werden.

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