Amasya Castle, Alte Festung auf dem Berg Harşena in Amasya, Türkei.
Die Burg Amasya ist eine alte Festung, die auf dem Felsen des Harşena-Berges über der Stadt Amasya in der Türkei thront und die steilen Klippen über dem Fluss Yeşilırmak dominiert. Die Anlage besteht aus Schutzmauern aus Bruchstein, mehreren Verteidigungsebenen und einem Netz aus Tunneln, die tief in den Fels gegraben wurden.
Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte von persischen, pontischen, römischen und byzantinischen Herrschern genutzt, bevor die Danischmenden 1075 umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten durchführten. Jede dieser Epochen hinterließ Spuren an der Anlage, die man noch heute in der Vielfalt der Bautechniken erkennen kann.
Die Anlage birgt achtzehn in Fels gehauene Gräber pontischer Könige aus dem dritten Jahrhundert v.Chr., die zeigen, wie Handwerker damals steinerne Kammern in den Berg meißelten. Diese Königsgräber erzählen von einer Zeit, als mächtige Herrscher hier residierten und ihre Überzeugungen in den Felsen für die Ewigkeit festhalten wollten.
Der Aufstieg zur Burg ist steil und das Gelände uneben, daher ist festes Schuhwerk unbedingt empfehlenswert. Die Aussicht auf die Stadt und den Fluss ist von oben besonders schön, daher lohnt es sich, genug Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Ebenen zu erkunden.
Unter der Festung befindet sich die Zisterne Cilanbolu, eine in den Fels gehauene Wasserkammer, die über eine steile Treppe mit etwa 150 Stufen erreichbar ist. Diese Anlage zeigt, wie wichtig eine gesicherte Wasserversorgung für eine Burg in dieser Höhenlage war, da sie im Belagerungsfall lange Zeit autark sein musste.
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