Amasya, Historischer Bezirk in Zentral-Karadeniz, Türkei
Amasya liegt in einem engen Tal am Yeşilırmak-Fluss, der die Stadt in zwei Hälften teilt und von steilen Bergen umschlossen wird. Die Klippen auf der Nordseite tragen in den Fels gemeißelte Königsgräber, die über den Häusern und Gärten am Wasser thronen.
Im 3. Jahrhundert vor Christus wurde die Stadt zur Hauptstadt des Pontischen Königreichs und behielt diese Stellung mehrere hundert Jahre lang. Später diente sie als Ausbildungsort für osmanische Prinzen, die hier auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet wurden.
Der Name stammt von Amaseia, dem antiken Zentrum des Pontusreiches, das Jahrhunderte lang Macht über die Region ausübte. Besucher bemerken heute die alten Holzhäuser entlang des Flussufers, die zeigen, wie wohlhabende Familien früher in der Stadt lebten.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Sivas, Samsun und anderen Zielen im Norden und Osten der Türkei. Wer die Gräber in den Klippen betrachten möchte, sollte früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen, wenn das Licht die Felsen besser ausleuchtet.
Die Königsgräber leuchten nachts in warmem Licht auf, was die gemeißelten Säulen und Fassaden deutlich hervorhebt. An klaren Abenden spiegelt sich das Licht der Beleuchtung im ruhigen Flusswasser wider.
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