Amasya, Verwaltungsprovinz in der Nordtürkei
Amasya ist eine Provinz in der Schwarzmeerregion, die sich über fruchtbares Flachland erstreckt und von mehreren Flüssen wie dem Yeşilırmak durchzogen wird. Das Gebiet wird stark durch Landwirtschaft geprägt, insbesondere durch Apfelplantagen und Felder mit Tabak, Pfirsichen und Kirschen.
Die antike Stadt Amaseia war das Verwaltungszentrum des Königreichs Pontus und erhielt später unter römischer Herrschaft den Status einer Metropole. Über Jahrhunderte hinweg blieb die Region ein wichtiger Verwaltungsort und entwickelte sich später zu einem Bildungszentrum.
Die Region war lange Zeit ein Zentrum für islamische Bildung, wo Schulen und Lehranstalten Gelehrte und Verwaltungsbeamte ausbildeten. Diese Tradition prägte das kulturelle Leben und zog Lernende aus verschiedenen Teilen des Reiches an.
Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Erntezeit im Herbst, wenn die Apfel- und Obstkulturen in Hochbetrieb sind und die Landschaft besonders lebendig wirkt. Flache bis hügelige Gelände ermöglichen einfache Navigation und gute Zugänglichkeit für die meisten Besucher.
Antike Felsgräber sind in die Kalksteinfelsen entlang des Yeşilırmak eingemeißelt und stammen aus der hellenistischen Zeit der Pontos-Herrscher. Diese beeindruckenden Grabstätten prägen noch heute das Erscheinungsbild des Flussufers und erzählen von einer längst vergangenen Epoche.
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