Burmalı Minare Camii, Seldschukische Moschee in Amasya, Türkei.
Die Burmalı Minare Camii ist eine Moschee aus der seldschukischen Zeit in Amasya mit charakteristischen Merkmalen aus mehreren Epochen. Das Innere präsentiert sich mit einer weißen Kuppel, vergoldeter Gebetnische und blauen Kacheln, während der Steinminarett mit spiralförmigen Mustern das Gebäude prägt.
Das Gebäude entstand zwischen 1237 und 1246 unter dem seldschukischen Wesir Ferruh Bey. Der Minarett wurde später in der osmanischen Zeit zwischen 1730 und 1731 umgestaltet.
Die Moschee verbindet seldschukische und osmanische Bauelemente, wobei diese Mischung die kunsthistorische Entwicklung in Zentralanatolien zeigt. Besucher können diese architektonische Verbindung durch die unterschiedlichen Stilmerkmale in Gebäude und Ausstattung erkennen.
Die Moschee ist zu Gebetszeiten zugänglich, aber Besucher werden außerhalb dieser Stunden willkommen geheißen, um das Gebäude zu besichtigen. Es ist angebracht, Schuhe vor dem Eintreten auszuziehen und respektvolle Kleidung zu tragen.
Der Name stammt vom spiralförmigen Muster auf dem Minarett, das auf Türkisch 'Burmalı' heißt und besondere Handwerkskunst aus dem Mittelalter zeigt. Diese Details sind bei näherem Betrachten eine einmalige Demonstration der Steinearbeiter jener Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.