Königliche Rüstkammer, Militärmuseum im Königlichen Palast Stockholm, Schweden
Das Königliche Waffenlager ist ein Museum im Stockholmer Schloss, das Waffen, Rüstungen, zeremonielle Kleidung und königliche Kutschen in mehreren Ausstellungssälen präsentiert. Die Räume zeigen die militärische Ausstattung aus verschiedenen Epochen der schwedischen Monarchie.
Das Museum wurde 1628 gegründet, um die Waffen und Rüstungen der schwedischen Könige zu lagern. Die Sammlung umfasst Gegenstände aus vier Jahrhunderten der Herrschaft und bewahrt die militärische Geschichte Schwedens auf.
Die Sammlung zeigt Gegenstände aus dem Leben der Könige, wie Gustav III.s Maskeradegewand mit dem original erhaltenen Einschussloch und Karl XII.s schlammbeflecktes blaues Mütze vom Schlachtfeld. Diese persönlichen Stücke geben Einblick in die königliche Geschichte und die Kämpfe, die Schweden prägten.
Der Besuch ist am besten tagsüber möglich, wenn die natürliche Beleuchtung die Details der Ausstellung optimal zeigt. Audioguides in mehreren Sprachen helfen dabei, die Gegenstände und ihre Geschichten zu verstehen.
Ein ausgestopftes Pferd namens Streiff, das König Gustav II. Adolf in der Schlacht von Lützen 1632 trug, steht als zentrales Exponat in der Sammlung. Dieses Tier verbindet die Besucher direkt mit einem wichtigen Moment der schwedischen Militärgeschichte.
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