Blasieholmen, Halbinsel im Stadtbezirk Norrmalm, Stockholm, Schweden
Blasieholmen ist eine Halbinsel im Zentrum Stockholms, die sich östlich in die Wasserstraßen zwischen Norrmalm und Skeppsholmen erstreckt. Die Skeppsholmsbron-Brücke verbindet sie mit der benachbarten Insel Skeppsholmen und ist die einzige direkte Landverbindung zu dieser Seite des Gewässers.
Blasieholmen entstand im 17. Jahrhundert durch Landgewinnung, die die frühere Insel Käpplingen mit dem Festland von Norrmalm verband. Mit der Zeit siedelten sich dort Adelshöfe und Botschaften an, und die Halbinsel wurde Teil des wachsenden städtischen Gefüges Stockholms.
Das Nationalmuseum auf Blasieholmen zeigt Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk aus mehreren Jahrhunderten schwedischer und europäischer Kunstgeschichte. Das Gebäude mit seiner markanten Fassade zum Wasser hin ist vom Ufer aus gut zu erkennen und zieht Besucher aus dem ganzen Land an.
Blasieholmen lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Halbinsel klein ist und die Wege entlang des Wassers offen und übersichtlich sind. Da die Lage exponiert ist, kann es bei Wind empfindlich kalt werden, daher empfiehlt sich ein zusätzliches Kleidungsstück.
Blasieholmen war im 19. Jahrhundert ein bedeutender Anlegeplatz für Dampfschiffe, die Stockholm mit anderen schwedischen Küstenstädten verbanden. Dieser Schiffsverkehr formte das Erscheinungsbild der Uferzone und einige der alten Kaimauern sind noch heute sichtbar.
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