Die Messerkämpfer, Bronzeskulptur am Eingang des Nationalmuseums, Stockholm, Schweden
Die Messerkaempfer zeigt zwei Maenner in heftiger Auseinandersetzung, zusammengebunden durch einen Guertel, waehrend sie Messer auf einem verzierten rechteckigen Sockel halten. Die Figuren sind in dramatischer Pose dargestellt, wobei ihre verwickelte Haltung die Intensitaet des Kampfes vermittelt.
Der Bildhauer Johan Peter Molin schuf die urspruengliche Zinkgussversion 1859 als Ausdruck romantischer Ideale nordischer Kampftradition. Die Bronzeversion wurde 1862 in Stockholm ausgestellt und machte das Werk landesweit bekannt.
Die Darstellung bezieht sich auf eine alte nordische Tradition des Messerkampfs, die in der schwedischen Folklore tief verwurzelt ist. Die Runenschriften und Reliefbilder auf allen vier Seiten des Sockels erzählen diese kampfgepraegte Geschichte in visueller Form.
Mehrere Kopien dieser Skulptur befinden sich an verschiedenen Orten in Schweden, darunter Goeteborg, Vaenersborg und Haellefors, wo sie im Freien fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich sind. Da es sich um Bronzeguesse handelt, sind diese Werke wetterbestaendig und koennen das ganze Jahr ueber besucht werden.
Die Gesichter der Kaempfer wurden nach dem Vorbild von Molins Freunden Gunnar Wennerberg und Hans Forssell modelliert, zwei bekannten Personlichkeiten der schwedischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Diese Wahl verband eine historische Kampfszene mit zeitgenoessischen Gesichtern und schuf so eine unerwartete Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
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