Al-Omari Mosque, Moschee aus dem 8. Jahrhundert in Daraa, Syrien.
Die Al-Omari-Moschee ist eine Steinmoschee aus dem 8. Jahrhundert mit Bogengangen auf der Ost- und Westseite, die einen zentralen Innenhof mit Doppelbogengangen zur Gebetshal begrenzen. Der Innenhof ist von massiven Steinmauern umgeben und offnet sich zu einem breiten Betungsraum mit Steinpfeilern.
Der Bau begann unter Kalif Umar wahrend der muslimischen Eroberung Syriens im Jahr 636 und wurde unter Kalif Yazid II in der fruen 8 Jahrhundert vollendet. Dieses Projekt war Teil der schnellen Ausbreitung islamischer Architektur wahrend dieser Expansionsperiode.
Die Moschee war über Jahrhunderte ein wichtiger Ort für religiöse Unterweisungen und zieht Gläubige an, die ihre spirituellen Traditionen hier pflegen. Sie prägt das religiöse Leben der Stadt und bleibt ein Zentrum für islamisches Wissen und Gebet.
Der zentrale Innenhof dient heute Besuchern als Aufenthaltsort und bietet Schutz vor der Sonne und der Hitze der Umgebung. Dieser Raum ermoglicht es, die Struktur zu erleben und gleichzeitig Momente der Ruhe zu geniessen.
Der quadratische Minarett zeigt fruehe Merkmale der Umayyaden-Architektur und hatte Einfluss auf aehnliche Bauten in der gesamten Region. Seine Form und Proportionen machen ihn zu einem bedeutenden Beispiel dieser fruehdatierenden Stilperiode.
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