Amphoe Chiang Saen, Verwaltungsbezirk in Chiang Rai, Thailand.
Chiang Saen ist ein Verwaltungsgebiet im Norden Thailands, das aus sechs Unterbezirken besteht und sich über Täler und hügelige Landschaften erstreckt. Die Region liegt etwa 363 Meter über dem Meer und grenzt an den Mekong-Fluss, der die nördliche Grenze markiert.
Das Gebiet war während des 13. Jahrhunderts ein bedeutendes Fürstentum des Lanna-Reiches und kontrollierte wichtige Handelsrouten entlang des Mekong. Diese Macht machte die Region damals zu einem einflussreichen Zentrum in Südostasien.
Die Dörfer in diesem Gebiet zeigen traditionelle Lebensweisen mit lokalen Märkten, in denen Bewohner ihre täglichen Einkäufe erledigen und sich austauschen. Überall im Distrikt stehen Tempel, die für die Gemeinschaften zentral sind und den täglichen Rhythmus prägen.
Man erreicht den Distrikt über die Bundesstraße 1016 von Mae Chan oder über die Bundesstraße 110 von Chiang Rai aus, mit regelmäßigen Busverbindungen zwischen größeren Orten. Die beste Zeit zum Besuchen ist von November bis Februar, wenn das Wetter trockener ist und Zugvögel die Region bevölkern.
Ein natürlicher See im Distrikt lockt zwischen November und Februar große Schwärme von Zugvögeln an, die hier für einige Zeit Zuflucht finden. Vogelbeobachter und Naturliebhaber können während dieser Monate bemerkenswerte Artenvielfalt direkt beobachten.
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