Chiang Rai, Verwaltungsbezirk im Norden Thailands.
Chiang Rai ist eine Provinz im nördlichen Thailand, die sich über 11.678 Quadratkilometer Berge und Täler erstreckt und an Myanmar im Norden sowie an Laos im Osten grenzt. Die Verwaltungseinheit gliedert sich in 18 Bezirke mit insgesamt 124 Unterbezirken, die von dichtem Dschungel und Flüssen durchzogen werden.
Die Provinz entstand 1910, als Territorien des Königreichs Lanna in Thailand integriert wurden, nach Jahrhunderten unter birmanischer Herrschaft bis 1786. Seitdem entwickelte sich die Region zu einer eigenständigen Verwaltungseinheit mit wachsender Bedeutung für den Nordosten des Landes.
Die Region beherbergt Gemeinden der Akha, Lahu, Karen und Hmong, die ihre Sprachen pflegen und Dörfer im Bergland bewohnen. Besucherinnen und Besucher treffen auf lokale Märkte, auf denen Kunsthandwerk, Textilien und Schmuck aus den verschiedenen Traditionen der Bergvölker zu finden sind.
Die Anreise erfolgt über den Flughafen Chiang Rai International oder über mehrere Fernstraßen, die die einzelnen Bezirke verbinden. Reisende sollten Geländewagen für abgelegene Bergregionen in Betracht ziehen und genügend Zeit für Fahrten zwischen den Distrikten einplanen.
Das Gebiet umfasst das Goldene Dreieck, wo Thailand, Myanmar und Laos am Zusammenfluss zweier Ströme aufeinandertreffen. Diese Stelle markiert einen historischen Handelsknotenpunkt, der heute durch Grenzsteine und Aussichtspunkte an den drei Ländern sichtbar gemacht wird.
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