Udon Thani, Verwaltungsprovinz im Nordosten Thailands.
Udon Thani ist eine Verwaltungsprovinz im Nordosten Thailands, die sich über weite Ebenen und sanfte Hügel erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen Reisfeldern, kleinen Wäldern und ländlichen Siedlungen, unterbrochen von breiten Straßen und einigen größeren Ortschaften.
Die Gegend gewann während der 1960er und 1970er Jahre an Bedeutung, als sie als Stützpunkt für militärische Operationen diente. Nach dem Ende dieser Periode entwickelte sich die Region zu einem Handels- und Verkehrsknotenpunkt im Nordosten.
Der Name der Provinz, oft zu Udon verkürzt, bedeutet ‚nördliche Stadt' in Thai und verweist auf ihre Lage im Nordosten. Viele Einheimische sprechen Isan, einen Dialekt verwandt mit dem Laotischen, der dem Alltag eine eigene sprachliche Färbung gibt.
Die meisten Besucher erreichen die Provinz über den internationalen Flughafen oder die Bahnverbindung, beide liegen nahe der Hauptstadt. Überlandbusse verbinden kleinere Ortschaften mit dem Zentrum, sodass man auch entlegenere Gebiete erreichen kann.
Unter den Ebenen liegen große Kalisalzvorkommen, die bisher kaum genutzt wurden. Geologen erwarten, dass diese Lagerstätten einmal zu den wichtigsten der Welt gehören könnten, sobald der Abbau beginnt.
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