Dara-Anastasiupolis, Archäologische Stätte in der Provinz Mardin, Türkei
Dara ist ein archäologischer Ort in der Provinz Mardin mit umfangreichen Ruinen einer befestigten Siedlung. Die Stätte zeigt Steinmauern mit Wachtürmen, Gräber in den Felsen und Wasserspeicher, die das Layout der einstigen Stadt bewahren.
Die Stadt wurde Anfang des 6. Jahrhunderts als Militärposten gegründet und diente lange Zeit als wichtige Grenzfestung. Sie verlor später ihre Bedeutung, als sich die politischen Grenzen der Region verschoben.
Die Siedlung zeigt Spuren verschiedener Glaubensrichtungen in ihren in den Felsen gehauenen Gräbern, wo christliche und ältere Bestattungsformen nebeneinander existieren. Diese Mischung spiegelt wider, wie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen über Jahrhunderte hinweg am selben Ort lebten.
Der Ort befindet sich im südöstlichen Teil von Mardin und ist am besten tagsüber zu besuchen, wenn die Sicht optimal ist. Festes Schuhwerk ist notwendig, da das Gelände uneben ist und viele Bereiche noch aus Felstrümmern bestehen.
Das Wasser für die Bewohner kam aus unterirdischen Systemen, die speziell dafür gebaut wurden, um Regenfälle zu sammeln und zu speichern. Diese technische Lösung ermöglichte es der Siedlung, lange Zeiten der Belagerung zu überstehen, ohne auf externe Wasserquellen angewiesen zu sein.
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