Tell Aqab, Archäologische Stätte im Nordosten Syriens.
Tell Aqab ist eine archäologische Stätte im Nordosten Syriens, etwa 6 Kilometer südlich der Stadt Amuda gelegen. Die Grabungsstätte befindet sich auf einer Erhebung in der flachen Ebene nahe dem Khabur-Fluss und zeigt mehrere Schichten von Siedlungsresten übereinander.
Die Siedlung entstand während der frühen Halaf-Periode um 6000 v. Chr. und war etwa 2200 Jahre lang kontinuierlich bewohnt. Sie endete um 3800 v. Chr., was einen wichtigen Überblick über die menschliche Besiedlung dieser Region gibt.
Die Entdeckung mediterraner Meeresmuscheln, darunter Nassarius circumcinctus und Calliostoma zizyphinum, zeigt ausgedehnte Handelsnetzwerke mit entfernten Küstenregionen.
Der Ort ist relativ entlegen und kann schwierig zu erreichen sein, daher sollten Besucher sich vorab informieren und ausreichend Zeit für die Anfahrt einplanen. Eine Besichtigung vor Ort erfordert robuste Schuhe und Sonnenschutz, da das Gelände flach und offen ist.
Ausgegrabene Gegenstände zeigen wertvolle Verbindungen zwischen diesem Binnengebiet und entfernten Küstenregionen durch den Fund von Muscheln aus dem Mittelmeer. Diese Objekte belegen, dass schon in der Antike Handelswege diese entlegene Gegend erreichten.
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