Tell Halaf, Archäologische Stätte in Al-Hasakah, Syrien
Tell Halaf ist eine archäologische Stätte in der Provinz al-Hasakah in Syrien, die auf einem Hügel am Fluss Khabur liegt. Die Ruinen erstrecken sich über mehrere Ebenen und zeigen Reste von Mauern, öffentlichen Gebäuden und Wohnvierteln aus verschiedenen Epochen.
Das Dorf entstand bereits im 7. Jahrtausend vor unserer Zeit und wuchs über Jahrtausende zu einer bedeutenden Ansiedlung heran. Später wurde es zur Hauptstadt eines Königreichs, das im ersten Jahrtausend vor unserer Zeit unter assyrische Herrschaft fiel.
Der Name stammt vom Hügel selbst, dessen Form typisch ist für die Tells dieser Region. Besucher können heute noch die erhaltenen Fundamente der Paläste und die Standorte der Steinreliefs nachvollziehen, die einst an den Wänden prangten.
Die Stätte liegt nahe der heutigen Stadt Ras al-Ain und der türkischen Grenze im Nordosten des Landes. Zugang und Bedingungen hängen von der aktuellen Lage in der Region ab.
Funde aus den Grabungen wurden nach Berlin gebracht und bei einem Bombenangriff im Jahr 1943 stark beschädigt. Restauratoren haben Jahrzehnte damit verbracht, die zersplitterten Skulpturen wieder zusammenzusetzen.
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