Qal'at Sukkara, Mittelalterliche Burg im Norden Syriens
Qal'at Sukkara ist eine Steinburg in Nordsyrien mit einer Grundfläche von etwa 220 Metern mal 150 Metern, ausgestattet mit mehreren Verteidigungstürmen und massiven Befestigungsmauern. Der Komplex ist von starken Mauern umgeben, die den Kern der Anlage schützen.
Die Burg wurde um 1076 n.Chr. während der Seljuken-Zeit auf den Resten eines römischen Lagers errichtet. Zwischen 1196 und 1218 erfolgte eine umfassende Umgestaltung unter Sultan Al-Adil.
Die Mauern zeigen verschiedene Baustile aus verschiedenen Epochen, von römischen Fundamenten bis zu ayyubidischen, mamlukischen und ottomanischen Änderungen, die man beim Durchgang sehen kann. Diese Schichten erzählen von der langen Besatzungsgeschichte und den verschiedenen Kulturen, die den Ort prägten.
Der beste Zugang erfolgt über die nördliche Seite, wo die Eingangsanlage gut zu erkennen ist. Besucher sollten mit unebenem Gelände rechnen und festes Schuhwerk tragen.
Im südwestlichen Bereich wurden Überreste von Werkstätten entdeckt, in denen Waffen hergestellt wurden. Diese Funde zeigen, dass die Festung nicht nur ein Verteidigungsposten, sondern auch ein Produktionszentrum für Kriegsmaterial war.
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