Halabiya, Archäologische Stätte am Euphrat im Gouvernement Deir ez-Zor, Syrien
Halabiye ist eine archäologische Stätte am Ufer des Euphrat mit Schutzwällen, zwei Kirchen und einem Komplex für öffentliche Bäder. Die Ruinen erstrecken sich über mehrere Straßenzüge und zeigen die räumliche Ordnung eines befestigten Ortes aus der Antike.
Die Befestigungen wurden im 3. Jahrhundert errichtet, dann im Jahr 273 römisch verstärkt und erweitert. Der Ort blieb über mehrere Epochen hinweg besiedelt und nutzte die strategische Lage am Fluss für Handel und Schutz.
Die beiden Kirchengebäude zeigen eine Mischung aus römischen und byzantinischen Baustilen, wobei die Steinmetzarbeiten lokale Traditionen der Region widerspiegeln. Die öffentlichen Gebäude geben Einblick in das Alltagsleben und die religiösen Praktiken der Menschen, die hier über mehrere Jahrhunderte hinweg lebten.
Die nördliche und südliche Schutzmauer sind relativ intakt, während östliche Bereiche noch sichtbare Strukturen aufweisen. Besucher sollten auf unebenes Gelände vorbereitet sein und die Nähe zum Fluss beachten.
Ein fünfeckiger Wehrbau krönt einen Hügel und bietet Aussichten über das Euphrattal. Diese erhöhte Lage machte die Anlage zu einer bemerkenswerten Kontrollstation für den Handel entlang des Flusses.
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