Völkermord-Gedenkkirche, Genozid-Gedenkkirche in Deir ez-Zor, Syrien
Die Armenische Genozid-Gedenkkirche in Der Zor ist ein Denkmal-Komplex, das aus einer Kirche, einem Museum, Ausstellungsräumen und einem Archiv besteht, die durch symbolische Treppen miteinander verbunden sind. Das Gebäude zeigt armenische architektonische Traditionen und enthält unter einem weißen Marmorturm Grabkammern mit sterblichen Überresten von Opfern.
Die Kirche wurde 1990 fertiggestellt an einem Ort, wo Hunderttausende von Armeniern während erzwungener Märsche durch die syrische Wüste starben. Das Gebäude erinnert an eines der tragischsten Ereignisse des frühen 20. Jahrhunderts und wurde als Mahnmal gegen das Vergessen errichtet.
Die Gedenkstätte zog Armenier aus aller Welt an, besonders am 24. April, wenn Besucher gemeinsam beten und der Opfer gedenken. Die Räume spiegeln die Bedeutung dieses Ortes für armenische Gemeinschaften wider, die hier ihre Geschichte bewahren und teilen.
Der Komplex ist an einem abgelegenen Ort in der Wüste gelegen und erfordert Vorbereitung für den Besuch in heißem, trockenem Klima. Besucher sollten ausreichend Wasser mitbringen und sich auf unebenes Gelände zwischen den verschiedenen Bereichen einstellen.
Der weiße Marmorturm ist mit traditionellen armenischen Khachkar-Steinen verziert, die als religiöse Kunstwerke und Grabdenkmäler tiefe symbolische Bedeutung haben. Diese Steinkreuze zeigen handwerkliche Details, die seit Jahrhunderten in der armenischen Kultur überliefert sind.
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