Hauskirche von Dura Europos, Hauskirchen-Ruinen in Dura Europos, Syrien
Diese Hauskirche ist eine Ruinenstätte in Dura-Europos, Syrien, die in einem rechteckigen Wohngebäude aus Lehmziegeln untergebracht war. Der Grundriss zeigt einen größeren Versammlungsraum für Gottesdienste und einen kleineren Taufraum mit einem steinernen Taufbecken, das in den Boden eingelassen ist.
Das Gebäude entstand als Privathaus und wurde später um 240 unserer Zeitrechnung für christliche Zusammenkünfte umgebaut. Die Siedlung Dura-Europos wurde um 256 aufgegeben, wodurch die Kirche erhalten blieb, bis französische Archäologen sie in den 1930er Jahren ausgruben.
Die Wandmalereien im Taufraum zeigen weibliche Figuren am Grab, eine Szene aus dem Neuen Testament, die Besucher direkt betrachten können. Der Raum bewahrt Spuren früher christlicher Versammlung, bei der Hauskirchen wie diese als diskrete Orte für Gottesdienst dienten.
Der Zugang zur Stätte ist von der inneren Stadtseite her möglich, wobei Besucher die antiken Straßenmuster des Blocks M8 erkennen können. Die Überreste liegen an exponierter Stelle nahe der westlichen Befestigungsmauer, was eine Orientierung erleichtert.
Die Fresken im Taufraum zeigen unterschiedliche Maltechniken, von denen einige unvollständig blieben, als die Siedlung verlassen wurde. Experten vermuten, dass die Künstler möglicherweise dieselben waren, die auch die nahe Synagoge ausmalten.
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