Deir ez-Zor, Hauptstadt im östlichen Syrien
Deir ez-Zor erstreckt sich beiderseits des Euphrat im östlichen Syrien und bildet das siebtgrößte städtische Zentrum des Landes. Die Bebauung folgt dem Flusslauf, wobei Brücken beide Uferseiten miteinander verbinden und Wohnviertel sich bis in die umliegenden Gebiete ausbreiten.
Die Ortschaft entwickelte sich aus einem römischen Militärposten namens Azdra. 1517 wurde sie unter osmanischer Herrschaft zu einem wichtigen Handelsplatz zwischen Aleppo und Bagdad.
Die Stadt ist nach dem koptischen Wort für Kloster benannt, das auf alte christliche Siedlungen in der Region hinweist. Heute zeugen Basare und Teehäuser vom Alltag der einheimischen Gemeinschaften, die sich entlang der Flussufer niedergelassen haben.
Der Fluss teilt das Stadtgebiet in zwei Verwaltungsbereiche, wobei sich der westliche unter Regierungskontrolle befindet. Besucher sollten sich vor der Ankunft über die aktuellen Zugangsbedingungen in beiden Teilen informieren.
Archäologische Fundstätten in der Umgebung reichen bis ins neunte Jahrtausend vor Christus zurück. Diese Entdeckungen zeigen, dass Menschen hier bereits seit sehr langer Zeit am Fluss gesiedelt haben.
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