Circesium, Antike römische Festung am Zusammenfluss von Euphrat und Khabur, Syrien
Circesium war eine römische Festung an der Mündung des Khabur in den Euphrat im östlichen Syrien, deren archäologische Überreste dicke Steinmauern und Fundamente in der Nähe der modernen Siedlung al-Busayra zeigen. Der Platz erstreckt sich über mehrere Ebenen mit Spuren von Wehranlagen, Wohnbereichen und Verteidigungsstrukturen aus verschiedenen Perioden.
Der Kaiser Diokletian machte Circesium im 3. Jahrhundert zu einer militärischen Hochburg und etablierte es als kritischen Grenzschutz gegen die Perser. Die Festung behielt ihre strategische Rolle während der Herrschaft mehrerer Reich bei und wurde später unter islamischen Kommandanten als militärischer Außenposten genutzt.
Der Ort zeigt überlagerte römische, byzantinische und islamische Bauelemente, die widerspiegeln, wie verschiedene Zivilisationen diese strategische Position über Jahrhunderte hinweg kontrollierten. Die Schichten erzählen von der wechselnden Herrschaft über dieses Gebiet an einem wichtigen Flussübergang.
Die Überreste liegen in einem abgelegenen Gebiet, daher ist eine Vorbereitung mit lokalen Führern und eine genaue Planung der Anfahrt ratsam. Besucher sollten sich darauf einstellen, dass es wenig Infrastruktur gibt und die Bedingungen vor Ort rau sein können.
Die Garnison war bekannt für ihre Legio IV Parthica, eine spezialisierte Truppe, die gegen östliche Gegner kämpfte und deren Emblem Kamele zeigte. Diese Einheit war einzigartig unter Roms Legionen und hinterließ archäologische Spuren ihrer Anwesenheit an diesem Grenzposten.
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