Sinop, Provinzhauptstadt an der Schwarzmeerküste, Türkei
Sinop ist eine Provinzhauptstadt an der Schwarzmeerküste in der Türkei, die sich entlang mehrerer natürlicher Buchten erstreckt und von Festungsmauern umgeben ist. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel, die ins Meer hineinragt und mehrere Stadtviertel mit engen Gassen und kleinen Plätzen verbindet.
Die Siedlung wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Kolonisten aus Milet gegründet und wurde später ein wichtiger Handelsposten am Schwarzen Meer. Im Mittelalter wechselte die Stadt mehrmals den Besitzer zwischen byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Herrschern, bis sie im 14. Jahrhundert endgültig osmanisch wurde.
Der Name stammt von Sinope aus der griechischen Mythologie, und die Bewohner feiern diese Verbindung bei lokalen Festen mit Musik und Tanz. Entlang der Uferpromenade sitzen Familien in Teehäusern und beobachten Fischer, die ihre Netze am frühen Morgen auslegen.
Die meisten Besucher kommen mit dem Bus oder über den lokalen Flughafen an und finden Unterkünfte in der Nähe des Hafenviertels. Ein Spaziergang entlang der Stadtmauer bietet Orientierung und zeigt die Ausdehnung der Altstadt auf der Halbinsel.
Die Stadt liegt am nördlichsten Punkt der türkischen Küste, wo das Schwarze Meer am tiefsten ins Land eindringt. An klaren Tagen kann man von der Halbinselspitze aus Delfine beobachten, die in den Buchten nach Fischen jagen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.