Alâeddin Sinop Mosque, Moschee aus dem 13. Jahrhundert in Sinop, Türkei
Die Alâeddin-Sinop-Moschee ist ein mittelalterliches Gotteshaus im Stadtzentrum von Sinop, das durch seine steinerne Kuppelkonstruktion und sein großes Eingangsportal auffällt. Die Wände sind von Fenstern durchbrochen, die Tageslicht in den Gebetsraum lassen, der von Steinsäulen getragen wird.
Der Bau begann in den 1220er Jahren unter dem Seldschuken-Sultan Alaattin Keykubat I., wurde jedoch zerstört und 1267 vom seldschukischen Wesir Pervâne neu errichtet. Im 14. Jahrhundert erweiterte Ibrahim von Candar das Gelände um ein Mausoleum.
Die Moschee trägt den Namen des seldschukischen Sultans Alaattin Keykubat, dessen Herrschaft diese Region prägte. Besucher können an den Steinreliefs der Fassade und des Portals die Handwerkskunst jener Zeit erkennen.
Besucher sollten die Schuhe vor dem Betreten ausziehen und beim Eingang darauf achten, ob gerade Gebetszeiten stattfinden. Frauen und Männer beten in getrennten Bereichen des Innenraums.
Der Wesir Pervâne, der den Wiederaufbau der Moschee beauftragte, war eine der mächtigsten politischen Figuren des seldschukischen Anatoliens und stand zeitweise den Mongolen näher als dem Sultan. Das Bauwerk ist somit ein seltenes Zeugnis einer Epoche, in der verschiedene Mächte gleichzeitig die Region kontrollierten.
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