Chongar bridges, Grenzbrücken in Dzhankoi Raion, Ukraine.
Die Chongar-Brücken überspannen die Meerenge zwischen dem Festland und der Krim-Halbinsel als Doppelbauwerk für Straßen- und Eisenbahnverkehr. Sie verbinden zwei Ufer, die durch flaches Wasser getrennt sind, und bilden eine der wenigen festen Verbindungen zwischen diesen Gebieten.
Die Strukturen entstanden im frühen 20. Jahrhundert und wurden während des Russischen Bürgerkriegs 1920 militärisch genutzt, als sowjetische Kräfte die Krim erreichten. Seitdem spielten sie eine wichtige Rolle in der regionalen Verbindung und bei militärischen Operationen in der Region.
Die Brücken stellen einen Verbindungspunkt zwischen ukrainischen und russischen Gemeinschaften dar und beeinflussen die Bevölkerung mit familiären und wirtschaftlichen Beziehungen.
Der Übergang war in den letzten Jahren Fahrzeugen nicht immer zugänglich und es gibt vorübergehende Lösungen zur Aufrechterhaltung des Verkehrs in der Region. Besucher sollten sich vor Reiseplänen über den aktuellen Zustand und mögliche Umleitungen erkundigen.
Die Anlage besteht aus zwei unterschiedlichen Bauwerken, von denen eines älteren Ursprungs ist und heute nicht mehr benutzt wird. Das noch aktive Bauwerk trägt einen wichtigen europäischen Verkehrsweg und verbindet mehrere Länder miteinander.
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