New York Stock Exchange, Börse in Lower Manhattan, Vereinigte Staaten
Die New York Stock Exchange ist eine Wertpapierbörse im Süden Manhattans, die Aktien und andere Finanzprodukte von mehr als zweitausend Unternehmen handelt. Das Gebäude am Wall Street Nummer 11 steht seit Jahrzehnten im Zentrum des weltweiten Handels und bleibt trotz elektronischer Systeme ein Ort mit physischer Präsenz von Händlern.
Im Mai 1792 unterzeichneten vierundzwanzig Händler unter einem Baum ein Abkommen, das den Beginn der organisierten Börse in New York markierte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts zog die Börse an verschiedene Standorte, bis sie 1903 das heutige Gebäude bezog und sich zur größten Handelsplattform der Welt entwickelte.
An der Fassade hängen Flaggen, die an wichtige Momente im Welthandel erinnern und das Gewicht dieses Ortes für die internationale Finanzwelt zeigen. Touristen versammeln sich vor dem Gebäude, um das Symbol des amerikanischen Kapitalismus zu fotografieren, während im Inneren Makler in blauen Jacketts ihrem Geschäft nachgehen.
Das Gebäude befindet sich am Wall Street Nummer 11, wenige Schritte von der U-Bahn-Station Wall Street entfernt, und die Umgebung ist an Wochentagen vor allem vormittags belebt. Der Zutritt ist auf Personal und registrierte Besucher beschränkt, aber die Fassade und die Straße davor sind jederzeit zugänglich.
An der Fassade stehen sechs Säulen im korinthischen Stil, die an antike Tempel erinnern und dem Gebäude ein fast heiliges Aussehen verleihen. Der Handel verbindet auch heute noch menschliche Makler mit elektronischen Systemen, wodurch eine ungewöhnliche Mischung aus alten Praktiken und neuer Technologie entsteht.
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