Federal Hall, Nationales Denkmal in Wall Street, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Federal Hall ist ein nationales Denkmal an der Wall Street 26 in Manhattan, das durch seine Fassade aus Tuckahoe-Marmor und eine Reihe dorischer Säulen gekennzeichnet ist. Im Inneren bildet eine runde Halle mit hoher Kuppel den Mittelpunkt des Gebäudes, umgeben von Räumen, die heute Ausstellungsobjekte beherbergen.
Der erste Bau an dieser Stelle wurde 1703 als Rathaus fertiggestellt und später Schauplatz der Amtseinführung des ersten Präsidenten im Jahr 1789. Das heutige Gebäude ersetzte das alte im Jahr 1842 und diente zunächst als Zollamt, danach als Subtreasury bis 1920.
Der Name des Gebäudes stammt von der ursprünglichen Federal Hall, in der der 1. Kongress tagte und George Washington 1789 seinen Amtseid ablegte. Seit 1939 wird es vom National Park Service als Gedenkstätte betrieben; sein Museum zeigt Washingtons Amtseidbibel und eine Ausstellung zum Zenger-Prozess um die Pressefreiheit. Am 6. September 2002 traten hier 300 Kongressabgeordnete zusammen, die erste Kongresssitzung in New York seit 1790.
Der National Park Service betreibt die Gedenkstätte als kostenloses Museum, das nur an Feiertagen geschlossen ist; 2004 zählte es über 150.000 Besucher. Der Eingang liegt an der Wall Street, wo die Washington-Statue schräg gegenüber der New York Stock Exchange steht. Im Inneren befinden sich die Rotunde und drei Ausstellungsgalerien im ehemaligen Zollhaus.
Eine Bronzestatue von George Washington steht vor dem Gebäude an der Stelle, an der er 1789 seinen Amtseid ablegte. Die Statue wurde 1883 enthüllt und zeigt ihn mit ausgestreckter Hand, als würde er noch heute den Eid sprechen.
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