23 Wall Street, Neoklassizistisches Bürogebäude im Finanzviertel, Manhattan, Vereinigte Staaten
Das Gebäude in der Wall Street ist ein vierstöckiger Neubau an der Ecke Broad Street mit einer Fassade aus behauenen Steinen und rosa Marmor aus Tennessee. Das Dach wird von einem auffälligen Gesims abgeschlossen, das dem Bau eine elegante Obergrenze gibt.
Der Bau entstand zwischen 1913 und 1914 und ersetzte das ältere Drexel Building an gleicher Stelle, das für J.P. Morgan & Co. stand. Das neue Gebäude diente dem Unternehmen viele Jahre als Hauptsitz und wurde zum Symbol der Bankenmacht in der Stadt.
Das Gebäude stammt aus einer Zeit, in der Banken durch imposante Architektur ihre Stärke zeigen wollten und damit das Vertrauen ihrer Kunden gewannen. Die Fassade verkörpert diesen Wunsch, Wohlstand und Dauerhaftigkeit durch Stein und Marmor auszudrücken.
Das Gebäude steht an einer zentralen Ecke mit mehreren U-Bahn-Stationen in der Nähe und verbindet sich intern mit dem Gebäude 15 Broad Street. Die Umgebung ist gut zu Fuß erreichbar und über öffentliche Verkehrsmittel leicht zugänglich.
Die Außenwände zeigen noch heute Kratzer und Dellen von der Bombenexplosion von 1920, da J.P. Morgan diese bewusst nicht reparieren ließ. Diese Spuren dienen als stilles Denkmal jenes dramatischen Tages in der Geschichte der Finanzwelt.
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