55 Wall Street, Bankgebäude im Finanzviertel, Manhattan, Vereinigte Staaten
Das Gebäude Nummer 55 an der Wall Street ist ein achtgeschossiger Bau mit griechisch-klassizistischer Architektur, der auf seiner Granitfassade zwei übereinander angeordnete Säulenhallen mit jeweils zwölf ionischen Säulen aufweist. Im Inneren befindet sich eine Bankenhalle mit Marmorboden und 18 Meter hohen Gewölbedecken, die heute als Wohnanlage mit 101 Luxuswohnungen und Veranstaltungsräumen genutzt wird.
Das Gebäude wurde zwischen 1836 und 1842 errichtet und ersetzte dabei die frühere Merchants' Exchange an diesem Ort. Es diente von 1908 bis 1961 als Hauptsitz der National City Bank.
Das Gebäude prägt das Finanzierungsviertel mit seinen großen ionischen Säulen, die an die Zeit erinnern, als Banken mit Steinskulpturen Stabilität und Vertrauen zeigen wollten. Besucher können die marmorne Bankenhalle mit ihren hohen Gewölben betreten und einen Eindruck davon bekommen, wie Wohlstand hier früher dargestellt wurde.
Das Gebäude liegt in der Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen und ist daher leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Zugang zur Bankenhalle und zu den öffentlichen Bereichen ist für Fußgänger möglich, obwohl die meisten oberen Stockwerke private Wohnräume sind.
Das Gebäude beherbergte historische Gefängniszellen aus seiner Zeit als Zollhaus, in denen zwischen 1863 und 1899 Schmuggler festgehalten wurden. Diese verborgenen Räume unter der Bankenhalle erinnern an eine weniger bekannte Kapitel der Stelle, die oft übersehen wird.
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