Tontine Coffee House, Finanzielles Versammlungshaus in der Wall Street, New York, Vereinigte Staaten.
Das Tontine Coffee House stand in der Wall Street und war ein Backsteingebäude mit neoklassischen Merkmalen, mehreren Fenstern und einem geneigten Dach. Das Gebäude diente als Zentrum für Auktionen, Geschäftstreffen und abendliche Versammlungen bis zu seinem Ende.
Das Gebäude entstand 1793 durch den Verkauf von 203 Anteilen und war das erste Zuhause dessen, was sich später zur New York Stock Exchange entwickelte. Seine Gründung markierte einen wendepunkt in der organisierten Finanzhandelsgeschichte der Stadt.
Das Haus war ein Treffpunkt für Kaufleute und politische Figuren, die hier Geschäfte diskutierten und Informationen austauschten. Menschen verschiedener Berufe trafen sich täglich, um ihre Netzwerke zu pflegen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden.
Das Gebäude befand sich an einem zentralen Ort an der Wall Street, was es für Geschäftsleute leicht zugänglich machte. Besucher sollten beachten, dass es als historisches Finanzgebäude heute nicht mehr in Betrieb ist und nur von außen besichtigt werden kann.
Das Gebäude war durch eine ungewöhnliche Investitionsstruktur bekannt, bei der die Anteile der verstorbenen Investoren an die verbleibenden Aktionäre verteilt wurden. Dies bedeutete, dass die Dividenden mit jedem Todesfall für die Überlebenden automatisch stiegen.
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