1 William Street, Bürogebäude im Finanzviertel, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Das Gebäude an der William Street ist ein Bau im neoklassizistischen Stil mit elf Stockwerken und symmetrischer Gestaltung. Die Fassade wird durch elegante Säulen und geometrisch ausgewogene Proportionen geprägt, die sich über die gesamte Höhe des Gebäudes erstrecken.
Der Architect Francis H. Kimball vollendete das Gebäude 1907 während einer Zeit intensiver kommerzieller Expansion Manhattans. Die Errichtung fiel in eine Periode, in der moderne Bürogebäude das Gesicht der Finanzdistrikte Amerikas prägten.
Das Gebäude zeigt die klassische Formensprache, die Anfang des 20. Jahrhunderts in New York als Symbol für Stabilität und Geschäftstüchtigkeit galt. Die symmetrischen Fassaden und Säulenreihen sollten Vertrauen in die Finanzinstitutionen ausstrahlen, die hier tätig waren.
Das Gebäude liegt zentral im Financial District und ist gut mit der U-Bahn erreichbar, da mehrere Stationen in der Nähe liegen. Als reines Bürogebäude ist die Nutzung auf geschäftliche Zwecke beschränkt, daher ist ein zufälliger Besuch eher von außen zu empfehlen.
Das Gebäude bewahrt seit über einem Jahrhundert seine ursprüngliche Ausstattung, während rundherum moderne Wolkenkratzer entstanden sind. Diese Widerstandskraft der neoklassizistischen Elemente bietet einen seltenen Blick auf die Architektur des frühen 20. Jahrhunderts inmitten des modernen Manhattan.
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