Lee, Higginson & Company Bank Building, Bankgebäude im historischen Wall Street Bezirk, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Das Lee, Higginson & Company Bank Building an der 41 Broad Street ist ein zehngeschossiges Neoklassizismus-Gebäude mit einer geschwungenen Fassade aus Stein. Die abgerundete Vorderseite und die steinernen Verzierungen unterscheiden es deutlich von den geraden Fassaden der benachbarten Gebäude.
Die Architekten Cross & Cross vollendeten dieses Gebäude 1929, in einer Zeit, als Amerika wirtschaftlich florierte, bevor die Weltwirtschaftskrise alles veränderte. Es steht als Zeugnis für das Vertrauen und die Expansionspläne der Finanzinstitute in jenen letzten Monaten vor dem Zusammenbruch.
Das Gebäude zeigt, wie Banken in den 1920er Jahren ihre Macht und ihren Wohlstand durch Architektur ausdrückten. Die Wandgemälde von Griffith B. Coale und die Skulpturen von Leo Friedlander in den Innenräumen erzählen von dieser Zeit der Ambitionen und des wirtschaftlichen Optimismus.
Das Gebäude befindet sich an einer zentralen Ecke in der Wall Street, wo sich mehrere wichtige Finanzgebäude treffen. Besucher sollten wissen, dass es sich um ein aktives Bankgebäude handelt und der Innenraum nicht immer für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Das Gebäude besitzt ein privates Penthouse auf seinem obersten Geschoss, das bei Bankgebäuden jener Zeit ungewöhnlich war. Diese Ausstattung zeigt, wie wohlhabend und selbstsicher die Institutionen waren, die solche Luxusräume für ihre Führungskräfte integrierten.
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