120 Wall Street, Art-Deco-Wolkenkratzer im Finanzviertel, Manhattan, Vereinigte Staaten
120 Wall Street ist ein 34-stöckiges Bürogebäude im Art-déco-Stil im Finanzviertel von Manhattan, das auf etwa 122 Meter ansteigt. Die Fassade zeigt geometrische Muster und vertikale Linien, während der Sockel aus rotem Granit und Kalkstein besteht.
Das Gebäude wurde 1930 nach Entwürfen des Architekten Ely Jacques Kahn fertiggestellt, in einer Zeit, in der Manhattans Skyline durch einen raschen Bauboom verändert wurde. Kahn war damals einer der gefragtesten Architekten für Bürohochhäuser in New York.
Die Steinskulpturen und das dekorative Metallwerk an der Fassade zeigen, wie Bürogebäude im Finanzviertel in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gestaltet wurden. Solche handgefertigten Details waren damals ein Zeichen für den Anspruch und die Sorgfalt, mit der Arbeitgeber ihre Gebäude der Öffentlichkeit präsentierten.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen, Bushaltestellen und Fährterminals, sodass es von verschiedenen Stadtteilen aus gut erreichbar ist. Wer das Finanzviertel zu Fuß erkundet, kann die Architektur aus nächster Nähe erleben.
Das Gebäude folgt dem gestaffelten Rücksprungprinzip, das durch die New Yorker Bauordnung von 1916 vorgeschrieben wurde, um Licht und Luft auf Straßenniveau zu gewährleisten. Dieses Prinzip, das in vielen ähnlichen Gebäuden wiederholt wird, hat Manhattans Silhouette mit ihren charakteristischen Treppenstufen geprägt.
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