South Street Seaport, Historisches Einkaufsviertel an der East River Uferpromenade in Manhattan, Vereinigte Staaten.
South Street Seaport ist ein historisches Hafenviertel am East River im südlichen Manhattan mit restaurierten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert und zahlreichen Geschäften entlang der Wasserfront. Die Kopfsteinpflasterstraßen führen zwischen den alten Lagerhäusern hindurch zu den Piers, wo sich heute Restaurants, Boutiquen und Galerien in den ehemaligen Handelskontoren befinden.
Die Niederländische Westindien-Kompanie errichtete 1625 den ersten Pier an dieser Stelle, der sich später zum wichtigsten Hafen für Segelschiffe an der Ostküste entwickelte. In den 1960er Jahren verfielen die Gebäude, bis Bürgerinitiativen in den 1980er Jahren mit der Restaurierung begannen und das Viertel als Kulturzone neu belebten.
Der Name erinnert an die Zeiten, als dieser Teil von Manhattan noch die südlichste Anlegestelle für Handelsschiffe war. Heute nutzen Besucher die Promenade entlang des East River, um zu flanieren und in den Läden einzukaufen, während Fischer gelegentlich noch ihre Netze auf den historischen Docks reparieren.
Das Viertel liegt zu Fuß etwa zehn Minuten von der Wall Street entfernt und ist über mehrere U-Bahn-Linien an der Station Fulton Street erreichbar. Wochenenden ziehen mehr Besucher an als Wochentage, daher lohnt sich ein Besuch am frühen Vormittag für einen ruhigeren Rundgang durch die Läden und entlang der Docks.
Auf dem Dach von Pier 17 gibt es eine Aussichtsplattform, die abends zu einem Konzertort wird und Blick auf die Brooklyn Bridge bietet. Bei gutem Wetter sitzen Einheimische auf den Holzbänken und beobachten die Schiffe, die unter der Brücke hindurch in den Hafen einfahren.
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