Lettie G. Howard, Trainingsschoner in South Street Seaport, Vereinigte Staaten.
Die Lettie G. Howard ist ein zweimastige Holzschoner, der im South Street Seaport Museum in Lower Manhattan liegt. Das Schiff ist etwa 23 Meter lang und zeigt noch seine originale Takelung sowie die typischen Merkmale eines kommerziellen Segelschiffs aus dem späten 19. Jahrhundert.
Das Schiff wurde 1893 in Essex, Massachusetts, gebaut und arbeitete zunächst als Fischereifahrzeug auf Georges Bank vor der Küste Neuenglands. Später wurde es an die Yucatán-Halbinsel verkauft, wo es weitere Jahrzehnte im Einsatz war, bevor es schließlich restauriert und als Museumsschiff erhalten wurde.
Die Lettie G. Howard ist eines der wenigen erhaltenen Schiffe, an denen Besucher sehen können, wie ein Arbeitsschoner des 19. Jahrhunderts wirklich aussah. Wer an Bord geht, bekommt einen direkten Eindruck von der Enge und der Funktionalität, die das Leben der Fischer damals geprägt hat.
Das Schiff liegt am Pier des South Street Seaport Museums und ist zu Fuß vom historischen Bereich der Fulton Street gut zu erreichen. Da die Decksplanken uneben sein können, empfiehlt es sich, festes Schuhwerk zu tragen; bei schönem Wetter lässt sich das Schiff am besten von außen und von Bord aus erkunden.
Die Lettie G. Howard ist eine der wenigen erhaltenen Schoner, die in Essex, Massachusetts, gebaut wurden, einem Ort, der über zwei Jahrhunderte lang als Zentrum des amerikanischen Fischereifahrzeugbaus galt. Das macht das Schiff zu einem seltenen Zeugnis einer Bootsbautradition, die heute kaum noch praktiziert wird.
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