Nördliche Marianen, US-Territorium in Mikronesien, Pazifischer Ozean.
Die Nördlichen Marianen umfassen fünfzehn Inseln, die sich über den philippinischen Teil des Pazifiks erstrecken, wobei drei Hauptinseln bewohnt sind. Die Landschaft reicht von flachen Korallenriffen bis zu vulkanischen Gipfeln, wobei tropischer Regenwald die Berghänge bedeckt und weiße Sandstrände die Küstenlinie säumen.
Das Gebiet kam nach aufeinanderfolgenden Kolonisierungen durch Spanien, Deutschland und Japan während des Zweiten Weltkriegs unter amerikanische Verwaltung. Die politische Beziehung zu den Vereinigten Staaten entwickelte sich später zu einem Commonwealth-Status, der den Bewohnern besondere Rechte und Selbstverwaltung gewährt.
Die Chamorro- und Carolinian-Gemeinschaften pflegen ihre überlieferten Bräuche durch Tänze, Gesänge und Zeremonien, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Lokale Feste und Märkte zeigen diese lebendige Verbindung zur Vergangenheit, wo Besucher die traditionelle Musik und das Kunsthandwerk der Inselbewohner erleben können.
Der Transport zwischen den drei Hauptinseln erfolgt über regelmäßige Flug- und Schiffsverbindungen, die die verschiedenen Gemeinden miteinander verbinden. Reisende sollten beachten, dass das Klima tropisch ist mit gelegentlichen Taifunen zwischen Juli und November, während die übrige Zeit des Jahres mildes Wetter bietet.
Die Nähe zum Marianengraben, dem tiefsten Punkt der Ozeane, zieht Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt an. Einige der nördlichen Inseln bleiben unbewohnt und dienen als Naturschutzgebiete, wo seltene Vogelarten in völliger Abgeschiedenheit nisten.
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