Johns Hopkins University, Forschungsuniversität in Baltimore, USA
Die Johns Hopkins University ist eine Forschungseinrichtung auf einem 57 Hektar großen Gelände im nördlichen Baltimore, wo 24.000 Studierende lernen. Rote Backsteingebäude stehen neben modernen Laborkomplexen, umgeben von gepflegten Rasenflächen, Gehwegen und Baumgruppen.
Im Jahr 1876 gründete Johns Hopkins diese Einrichtung mit einer Spende von 7 Millionen Dollar als erste Forschungsuniversität der Vereinigten Staaten. Das Modell trennte Forschung und Lehre von der reinen Wissensvermittlung und veränderte die akademische Bildung im Land.
Professorenkollegien halten Vorträge in Hörsälen mit Holztäfelung, während Studentengruppen auf Rasenflächen und unter alten Bäumen über Forschungsprojekte diskutieren. Verschiedene akademische Bereiche teilen sich die Gebäude, und man sieht Laborkittel neben Kunstmappen und Musikinstrumenten auf dem Weg zwischen den Gebäuden.
Besucher können die Bibliotheken mit über 4,7 Millionen Bänden nutzen, die während Prüfungszeiten länger geöffnet sind und digitale Ressourcen anbieten. Der Campus ist zu Fuß gut zugänglich, mit Wegweisern zu den verschiedenen akademischen Gebäuden und öffentlichen Bereichen.
Das Universitätslabor für angewandte Physik entwickelt Instrumente für Raumfahrtmissionen und hat mehr als 70 Geräte für NASA-Programme gebaut. Diese Arbeit verbindet alltägliche Lehre mit aktiven Projekten außerhalb der Erdatmosphäre.
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